Mit Stolz zeigten Franz Holdt, Präsident Verein Pflegimuri, und Direktor Thomas Wernli den Neubau. Wernli führte aus, dass trotz neuer Plätze im Löwen kein Ausbau der Zahl der gegenwärtig 218 belegten Betten stattfindet. Die Architektur des Löwen ist so gewählt, dass der Neubau zum Teil der Klosteranlage wird, führte Architekt Martin Leder von Architekten Meier Leder, Baden, aus.

Trotz der Einordnung in den Kontext habe die Erweiterung aber eine eigenständige und prägnante Erscheinung. Thomas Räber, Präsident der Baukommission, blickte auf eine intensive Zeit zurück und zeigte sich an der vom Duo Calva musikalisch umrahmten Feier glücklich über das Resultat, das bei einem Rundgang auch die Teilnehmenden überzeugte.

Innovative Konzepte

Heute seien in der Pflege innovative Konzept gefragt, führte Regierungsrätin Franziska Roth aus, einerseits, weil sich die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner stark verändert haben. «Und andererseits, weil es wichtig ist, effizienter und günstiger zu werden, ohne dass die Qualität des Angebots leidet».

Die Pflegi Muri zeichne sich durch innovative Konzepte aus. Ihr besonderer Dank ging an die rund 300 Mitarbeitenden, die sich täglich um das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. «Ihnen gebührt die höchste Anerkennung für ihren wertschätzenden Umgang und den unermüdlichen Einsatz.»

Neben der beeindruckenden Illumination durch den Lichtkünstler Gerry Hofstetter als Höhepunkt der Feier gefiel auch der vielseitige 50. Basar am Samstag. Die meisten Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, auf einem Info-Pfad den Löwen von innen zu erleben. Neben allgemeinen Informationen gab es hier gute Einblicke in den bewohnten Bereich. Er machte deutlich, dass die Pflegi zu den modernsten Pflegeeinrichtungen im Kanton gehört.