Widen
Gmeind sagt klar Ja zum Schulpavillon-Kredit der Kreisschule und zum Friedhofsreglement

Die Wider Gemeindeversammlung genehmigt alle Traktanden problemlos. Am meisten zu reden gab der Kredit für einen Schulraumpavillon der Kreisschule Mutschellen. Ohne Diskussionen passierte das Budget 2022 mit einem unveränderten Steuerfuss von 75%.

Marc Ribolla
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Der erweiterte Bereich des Wider Friedhofs Kürzi.

Der erweiterte Bereich des Wider Friedhofs Kürzi.

Marc Ribolla (30.10.2021)

In sehr speditivem Tempo zogen die Widerinnen und Wider ihre Herbst-Gmeind am Donnerstagabend durch. Knapp 75 Minuten brauchten die 112 anwesenden Stimmberechtigten, um die zehn Traktanden durchzugehen.

Erwartungsgemäss gab der Kredit für einen provisorischen Schulraum-Pavillon an der Kreisschule Mutschellen (Widens Anteil beträgt 224'000 Franken) am meisten Diskussionsstoff her. Im Grundsatz war man sich einig, dass ein solcher notwendig ist. In der Abstimmung passierte der Kreditantrag mit nur einer Handvoll Neinstimmen dann auch problemlos.

Wie es nun weitergeht mit dem geplanten Pavillon, ist aber noch offen und bedarf weiterer rechtlicher Abklärungen. Da auch die Gemeinden Berikon, Oberwil-Lieli und Rudolfstetten bei der Kreisschule involviert sind. Rudolfstetten verzichtete zum Beispiel an der Gmeind vergangene Woche auf die Behandlung dieses Traktandums.

2022 bleibt der Steuerfuss von 75 Prozent

Diskussionslos genehmigte der Wider Souverän zudem verschiedene Reglemente, wie jenes zum Friedhof, Abwasser und Wasser. Ebenso erging es den Krediten für die Sanierung der Pflanzerbachstrasse, für den Generellen Entwässerungsplan und den neuen Pumptrack auf der Burkertsmatt. Das Budget 2022 mit dem gleichbleibenden Steuerfuss (75 Prozent) wurde ebenfalls durchgewunken.

Zum Schluss wurde Louisa Springer mit einem Blumenstrauss aus dem Gemeinderat verabschiedet. Sie war seit sieben Jahren in der Wider Exekutive und musste diese nun wegen einer Gesetzesänderung aus beruflichen Gründen verlassen.

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