Wohlen

Wave Trophy: Schüler stimmen über die coolsten E-Mobile ab

«Mega geil!» – Der Tesla Roadster war ein Star unter den E-Mobilen.

«Mega geil!» – Der Tesla Roadster war ein Star unter den E-Mobilen.

Im Wohler Junkholz waren die E-Mobile der Wave Trophy los. Deshalb versammelten sich die Schülerinnern und Schüler auf dem Pausenplatz, um das Spektakel,

Vom 12. bis 20. Juni rattert die Wave Trophy von Plauen im Vogtlandkreis bis nach St. Gallen. 90 Teams aus 10 Ländern sind am Steuer von Sonne-, Wind- und Wasserkraft angetriebenen Fahrzeugen.

Damit soll einerseits die Öffentlichkeit sensibilisiert werden. Andererseits testet man Elektromobile auf ihre Alltagstauglichkeit. Das Fahrzeug, welches dieses Kriterium am besten erfüllt, erhält die Wave Trophy. Auf ihrer Durchreise halten die Lenker in Schulen und Gemeinden, welche sich für saubere Energien einsetzen.

Daher legte die Wave Trophy auch in Wohlen als Energiestadt einen Zwischenstopp ein. Gestern um 9 Uhr versammelten sich die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Junkholz auf dem Pausenplatz. Ausgerüstet mit Fähnchen reihten sich die Schüler entlang einer mit Absperrband gekennzeichneten Bahn ein.

Schulleiter Oskar Müller erklärte den aufgeregten Schüler den Sinn und Zweck der Wave Trophy und übergab das Wort an Grossrat und Wohler Gemeinderat Ruedi Donat, welcher den Ablauf genauer schilderte.

Ihre Aufgabe sei es, das Aussehen der vorbeifahrenden Fahrzeuge zu bewerten. 19 E-Mobile, darunter 16 Autos und drei Motorräder, überquerten den Schulhausplatz Junkholz. Für jedes Fahrzeug konnten die Schüler eine Bewertung der Optik zwischen 0 und 10 abgeben und so bestimmen, welches «am coolsten» ist.

Begeisterung pur

Nach einer kleinen Verzögerung startete das erste Fahrzeug, ein umgebauter VW Bully. Die Fahrer waren aus Deutschland. Umgebaut haben sie das Auto mit Jugendlichen, die keine Ausbildung haben. Schon 3000 Kilometer habe der Bully zurückgelegt und es sei noch keine Schraube locker.

Alle Fahrerinnen und Fahrer hatten eine Minute Zeit, ihr Fahrzeug genauer vorzustellen. Anschliessend kurvten die Lenker durch die Schülerreihen, vorbei an wedelnden Fähnchen und den begeisterten Schreien.

Dass Aussehen nicht unter der Nachhaltigkeit leiden muss, bewies der Tesla Roadster eines Schweizer Ehepaars. Dieser erntete begeisterte Kommentare, wie etwa: «De isch mega geil».

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