Muri
Waldsofa beim Wasserspielplatz im Murimoos ist jetzt fertig

Jetzt hat die Klasse Sek 4b der Kreisschule Kelleramt fertig gemacht, was sie im Vorjahr nicht beenden konnte: Das Waldsofa beim Wasserspielplatz Murimoos. WWF-Riverwatcher Mars Staufer freut sich, dass der Wasserspielplatz rege genutzt wird.

Eddy Schambron
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Aus passend geschnittenen Ästen wird dank fleissiger Arbeit ein bequemes Waldsofa. ES

Aus passend geschnittenen Ästen wird dank fleissiger Arbeit ein bequemes Waldsofa. ES

Eddy Schambron

Es war nicht ganz ungewohnte Arbeit, denn schon im letzten September schleppten die Schülerinnen und Schüler Äste zum Standort des Sofas, schnitten sie passend zurecht und gestalteten die natürliche Sitzmöglichkeit.

Damals reichte das Material nicht ganz, um das Waldsofa fertigzustellen. Das wurde gestern nachgeholt. Oben klapperten die Störche, unten die grossen Astscheren. Bei schönstem Wetter konnten die Jugendlichen ihr Werk vervollständigen.

Die Freiämter Klasse kam zu diesem Projekt, weil Lehrerin Monika Wenzinger von WWF-Mitglied und Riverwatcher Mars Staufer dafür angefragt wurde.

Das Waldsofa wurde bereits bisher rege genutzt. Nun haben es die Jugendlichen mit ihrem Einsatz fertiggestellt.

Aber es wurde nicht nur für das Waldsofa gearbeitet. Kräftige Burschen haben mit der Schaufel den Seitenlauf der Bünz beim Wasserspielplatz teilweise vom Schwemmsand befreit.

«So einen Naturspielplatz kann man nicht einfach sich selbst überlassen», stellt Staufer fest. «Hin und wieder muss der Mensch eingreifen, um beispielsweise das Verlanden des Wasserlaufes zu verhindern».

Durch die langsamere Strömung der Bünz im Seitenlauf wird auch mehr Sand abgelagert. Von Zeit zu Zeit muss dieser ausgebaggert werden, damit das Wasser wieder fliessen kann.

Dort, wo der Bagger nicht hinkommt, haben nun die Schüler mit der Schaufel wertvolle Vorarbeit geleistet. Mit einem kleinen Bauwerk in der Bünz soll die Sandablagerung künftig etwas vermindert werden.

«Glücklicherweise hilft uns Murimoos werken und wohnen beim Unterhalt des Wasserspielplatzes», freut sich Staufer, der auch feststellen kann, dass kaum Vandalenakte vorkommen.

In den letzten Wochen war der Spielplatz nicht benützbar; am Ufer ist gut zu sehen, wie hoch das Wasser der Bünz kam. Aber bei normalen Verhältnissen wird das Angebot gerne genutzt. «Der Wasserspielplatz ist ein schöner Erfolg», stellt Staufer fest.

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