Mit je 1000 Franken sind gestern die Wohler Bezirksschule Halde sowie die beiden Oberstufen Junkholz und Bünzmatt für Leistungen im Rahmen des Projekts MINT der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgezeichnet worden. Das Geld fliesst allerdings nicht in die Klassenkassen, sondern wird dafür verwendet, neues Unterrichtsmaterial für diesen fachspezifischen Unterricht zu beschaffen.

Die ETH will mit ihrem Projekt das naturwissenschaftliche Denken ab der Primarschule fördern und führt seit 2011 eine langfristig angelegte Studie durch. In deren Rahmen werden Ergebnisse der Lehr- und Lernforschung umgesetzt, um so den Unterricht in den MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – für die Schülerinnen und Schüler attraktiver zu machen.

Wohlen auf allen Stufen dabei

Ein Konzept, das aufgeht: «Die involvierten Lehrkräfte werden von Projektverantwortlichen der ETH vorgängig vor Ort in Wohlen projektspezifisch ausgebildet. Die Schüler machen sehr motiviert mit und entwickeln im Rahmen der Experimente, die wir machen, eigene Ideen, um den Dingen letztlich auf die Spur zu kommen», sagt Markus Fricker, der stellvertretende Schulleiter der Bezirksschule. Er koordiniert das ETH-Projekt dort und an den Oberstufen Bünzmatt und Junkholz.

Die Wohler Oberstufen machen im MINT-Projekt seit vier Jahren mit, die Primarschulen sind sogar schon länger involviert.

Preise an Schulen, die sich besonders in der Förderung und Umsetzung des Projekts engagieren, vergibt die ETH jedes Jahr. Dabei wird jeweils zwischen den Schulstufen abgewechselt. Ziel des Preises sei es, die Schulen in ihrem Bestreben um einen guten Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern zu bestärken, erklärt die ETH.