Freiamt
Volle Kanti Wohlen frustriert Schüler und Eltern in Region

Die Schulferien haben vielerorts erst begonnen, doch einige Schüler müssen um ihren Schulplatz kämpfen. Rund zwei Dutzend Jugendliche können ab dem 10. August nicht wie erhofft die Kantonsschule Wohlen besuchen, sie müssen ausweichen.

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Die Kantonsschule Wohlen

Die Kantonsschule Wohlen

Fünf Wochen vor Schuljahres-Beginn haben rund zwei Dutzend Jugendliche erfahren, dass sie ab 10. August nicht wie erhofft die Kantonsschule Wohlen besuchen können, sondern nach Aarau, Baden und/oder Wettingen ausweichen müssen.

Betroffen davon sind hauptsächlich Absolventinnen und Absolventen der Bezirksschulen Bremgarten und Dottikon.

Von Bremgarten wollten 60 Schüler an die Kanti Wohlen wechseln, 22 müssen jetzt nach Baden, 3 nach Wettingen und 1 nach Aarau. Aus dem Einzugsgebiet der Bez Dottikon wollten 18 nach Wohlen, für 6 ist kein Platz, sie müssen nach Aarau.

Im Freiamt hat das für ein paar rote Köpfe gesorgt. Verschiedene Eltern können nicht verstehen, dass ausgerechnet für ihren Zögling in Wohlen kein Platz mehr sein soll, und laufen gegen den Entscheid, den sie vergangene Woche von der Sektion Mittelschule erhalten haben, Sturm. Eine rechtliche Handhabe dagegen haben sie allerdings nicht.

«Die Kanti Wohlen beginnt das neue Schuljahr mit rund 800 Schülerinnen und Schülern, davon sind rund 200 Neueintretende. Damit laufen wir am obersten Limit», erklärt Rektor Franz Widmer.

Man habe in einigen Klassen noch ganz wenig Luft für Veränderungen unter dem Jahr, grundsätzlich seien jedoch alle Abteilungen voll.

Der Platzmangel hat sich abgezeichnet, die Zuteilungen konnten aber dennoch erst vorgenommen werden, als die definitiven Schülerzahlen vorlagen, lässt das BKS verlauten.

Dieses Jahr sei das am 24. Juni passiert, danach habe man die Betroffenen informiert – aus Spargründen mit B-Post.

Bei der Zuteilung komme man mit der Optimierung der Klassenbestände an allen Kantonsschulen einem verbindlichen Auftrag nach.

Gestützt darauf sei es leider nicht zu vermeiden, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler ihre Wunschschule besuchen könnten. (to)

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