Die Überwachungskamera zeigt es: Der junge Räuber hält der Volg-Verkäuferin eine Pistole an den Kopf und erbeutet 1700 Franken. Die Waffe stellte sich später als Schreckschusswaffe heraus.

Der Räuber von Zufikon hatte noch mehr auf dem Kerbholz. Gewalt und Drohungen gegen Beamte, Beschimpfungen und ein schweres Strassenverkehrsdelikt, wie Staatsanwalt Markus Koch Tele M1 bestätigt.

Sein Anwalt Kenad Melunovic: «Mein Mandant weiss, dass er einen grossen Seich gemacht hat, er wird jetzt sicher nichts mehr falsch machen.» Kurz vor dem Prozess zahlte der junge angeklagte Schweizer das gestohlene Geld zurück. 

Zehn Monate hat der Räuber schon abgessen, er muss nicht mehr ins Gefängnis. Wenn in der laufenden Therapie etwas schief läuft, kommt er dagegen nochmals 14 Monate hinter Gitter.