Beinwil

Völlig überraschender Tod: Grosser Schock und Trauer um Sepp Sachs

Josef Sachs leitete viele Jahre das Regionale Betreibungsamt Sins. Archiv

Josef Sachs leitete viele Jahre das Regionale Betreibungsamt Sins. Archiv

Der Schock in Beinwil sitzt tief: Am Freitag verstarb der Betreibungsbeamte Josef Sachs im 64. Lebensjahr völlig überraschend an einem Herzversagen. Die Gemeinde verliert einen äusserst beliebten Mitbürger.

Mit Josef Sachs hat ein weitherum bekannter, liebenswürdiger Mensch die Welt verlassen, der für seine Fröhlichkeit, seine Menschenfreundlichkeit und für seine Korrektheit überaus geachtet war.

Dabei könnte man vermuten, dass seine Arbeit als Leiter des Regionalen Betreibungsamtes in Sins konfliktbeladen gewesen wäre. Aber Sepp Sachs war nicht der Betreibungsbeamte ohne Mitgefühl. Für ihn waren säumige Zahlerinnen und Zahler grundsätzlich einmal ganz normale Menschen, wie er dieser Zeitung vor ziemlich genau einem Jahr sagte. «Da sind oft ziemlich harte Schicksale hinter den Zahlen.» Eine Trennung oder ein Job-Verlust könne die Finanzen durcheinanderbringen, eine Krankheit oder nicht aufschiebbare Investitionen vielleicht das Budget aus dem Ruder laufen lassen. Sepp Sachs begegnete allen Betroffenen mit Respekt. Er hatte die Leitung an seine Stellvertreterin Sandrina Keller weitergegeben, war aber in einem Teilzeitpensum noch beruflich aktiv.

Beliebt war der Winterschwiler ebenso durch Freizeitaktivitäten im Dorf oder in der Region. So engagierte er sich unter anderem im Männerchor Beinwil oder ging auf die Jagd. Auch engagierte er sich für die Öffentlichkeit, beispielsweise als Schulpflegemitglied und Schulpflegepräsident. Seine offene, fröhliche und zuvorkommende Art werden viele Freiämter vermissen.

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Autor

Eddy Schambron

Eddy Schambron

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