Dank Beiträgen von Dritten muss die Ortsbürgergemeinde für den Umbau der ehemaligen Strohfabrikantenvilla nur 1,5 Millionen Franken tragen.

«Es ist ein tolles Projekt mit einer sehr guten Finanzierung», erklärte der Wohler Gemeindeammann Walter Dubler an einer Medienorientierung im ehemaligen Esszimmer der Villa Isler. Der neue Standort für das Strohmuseum, das derzeit im Obergeschoss der Wohler Gemeindebibliothek am Bankweg betrieben wird, bietet laut Gemeinderat Ruedi Donat «eine einmalige Symbiose: wir können rare Exponate aus der Zeit der Strohindustrie in einer ehemaligen Fabrikantenvilla zeigen.»

Ausstellung in moderner Form präsentieren

Auch der kantonale Denkmalpfleger Reto Nussbaumer bewertet das Projekt sehr positiv. «Die Villa ist selber schon ein Exponat, das Gebäude erzählt den Besuchern seine eigene Geschichte», sagte er. Nussbaumer zudem die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wohlen, der Bauverwaltung, dem Architekturbüro Hull Radlinsky aus Zürich und den einheimischen Museumsplanern vom Büro im Raum Furter Handschin Rorato.

Doris Stäger, Vizepräsidentin der Stiftung Freiämter Strohmuseum, welche das Museum betreibt, freut sich auf den Umzug. „Damit erhalten wir die Chance, die Ausstellung in moderner Form zu präsentieren", sagte sie.