Wohlen
Vier Spuren und viele Sprünge für die Freiämter BMXler

Seit Mitte Januar stehen die Baugespanne für den «Beatle Trail» genannten Park am Sorenbühlweg zwischen Eisbahn und Niedermatten. Nun liegt das Baugesuch auf. Vier Spuren mit Sprüngen sollen entstehen. Kosten: 36000 Franken.

Andrea Weibel
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BMXler in Aktion (Symbolbild)

BMXler in Aktion (Symbolbild)

Anfang Dezember haben vier Wohler BMX- und Dirtbikepiloten, unterstützt vom Verein für Jugend und Freizeit (VJF), die Pläne für ihren neuen Dirtpark zum ersten Mal vorgestellt. Seit Mitte Januar stehen die Baugespanne für den «Beatle Trail» genannten Park am Sorenbühlweg zwischen Eisbahn und Niedermatten. Nun liegt das Baugesuch auf. Es sollen vier unterschiedlich anspruchsvolle Spuren mit Sprüngen entstehen, auf denen mit speziellen Fahrrädern (BMX und Dirtbikes) trainiert werden kann.

5000 Franken dank Jugendsession

Bauherr sowie Inhaber des Baulandes ist die Einwohnergemeinde Wohlen. Die Kosten sollen sich auf rund 36000 Franken belaufen. Die Unterstützung der Gemeinde beinhaltet – neben Bauland und Werkzeugen aus dem Werkhof – einen Betrag über 5000 Franken. Der Dirtpark war das Siegerprojekt der Wohler Jugendsession 2010, das zur Ausarbeitung an den Gemeinderat übergeben und mit diesem Betrag dotiert wurde.

Knapp zwei Drittel der Kosten gehen auf Baumaterial, -maschinen und Werkzeug zurück. Die Arbeiten an der Strecke werden von den Jugendlichen, vor allem von den vier Mitgliedern der Projektgruppe Fabian Stähli (Wohlen), Pascal Lund-Jensen (Waltenschwil), Florian Bruggisser (Wohlen) und Christian Räber (Muri), selber erledigt. Unterstützt werden sie durch Jugendarbeiter Daniel Slama und Praktikantin Patrizia Castelli vom VJF. Einzig das Anliefern der Lehmerde und die Baggerfahrten müssen sie den Profis überlassen. Die meisten Kosten können aber durch Sponsoren gedeckt werden.

Nur natürliches Baumaterial

Für den Dirtpark werden ausschliesslich natürliche Baumaterialien verwendet, ist im Baugesuch zu lesen. Für die vier Strecken mit den zwischen 85 Zentimeter und 2 Meter hohen Sprüngen plus Starthügel werden rund 800 Kubikmeter lehmhaltige Erde verwendet. Dazu kommen drei bis fünf Baumstämme, die als Sitzgelegenheit neben der Fahrbahn dienen sollen. Auch eine kleine Feuerstelle soll angelegt werden. Eine Beleuchtung ist nicht vorgesehen. Ebenso wird auf Toiletten verzichtet, die Jugendlichen könnten die WCs der Eisbahn oder des Minigolfplatzes mitbenutzen. Sauber gehalten wird der Platz von der Projektgruppe, die Abfalleimer leeren Mitarbeiter des Werkhofes. Das Baugesuch liegt noch bis zum 8. März bei der Gemeinde auf. Ziel: Im Mai soll der Park eröffnet werden können.