Sins
Vielfältig und originell: Kinder und Erwachsene «treibens bunt»

Zum 45. Mal wurde gestern in Sins der Kinderfasnachtsumzug durchgeführt. Wie die früheren Ausgaben lockte er viel Publikum an und gefiel mit seiner Vielfältigkeit und Originalität.

Eddy Schambron
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45. Kinderfasnachtsumzug in Sins
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Hier schon gebaut: Dorlis zweite Gotthardröhre.
So lässt man sich auch eine Wespenplage gefallen.

45. Kinderfasnachtsumzug in Sins

Eddy Schambron

«Wir treibens bunt», versprach das Kifasi-Team in seinem Umzugsprogramm. Und versprach nicht zu viel: Mit 27 farbenfrohen und kreativen Nummern und über 800 Mitwirkenden begeisterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein grosses Publikum am Strassenrand.

Viele Themen waren sehr aktuell: «Scho bald fahred mehr om Seis ume», prophezeiten beispielsweise die Kindergärten Küfermatt 2 und Letten 2. Die Jugendgruppe Beinwil/Seetal zeigte «Dorlis zweite Gotthardröhre» und die Vill-Brothers machten klar, was ein allfälliger Sinser Sparkurs für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet: «d’Hälfti» von allem. Der FC Sins fragte sich, ob der Schweizer des Jahres, Polo Hofer, wohl den Award zurückgibt.

Fest der Schüler
Fantasievoll präsentierten sich auch die Schülerinnen und Schüler: «Generation Nullbock vs. Vielfältig», als Banditen, Konfetticlowns, als Paradiesvögel oder als Schellenursli. Der Kindergarten Aettenschwil brachte gar die Zauberschule nach Sins.

Schon die Kleinsten waren dabei: Die Kinderkrippe Purzelhus trieb es ebenfalls bunt, und die Spielgruppe Striezi macht auf Badespass, weil der Schnee Ende Jahr fehlte. Mütter und Väter, die mit ihren Kindern die Kifasi unterstützen wollten, kamen gleichwohl als Eskimos. Musikalisch lautstark bereichert und geprägt wurde der schöne Umzug durch die Guggenmusiken Väntilwörger, Sins, Konfettipfuser aus Auw, die ihr 20 Jahr-Jubiläum feiern, Coccoricos aus Hünenberg, Rattenschwänz aus Oberrüti, Mery Gügger aus Merenschwand, Rütifäger aus Oberrüti und Rüsstalschränzer aus Sins. Mit dem Abschluss des viel beklatschten Umzugs kann (nicht nur) das Fasnachtskomitee Dietwil, das mit einem Wagen präsent war, mit seinem Motto ernst machen: «Ab in den Urlaub», lautet es, «Ferien, ausspannen und geniessen.

Am Schluss des Kinderfasnachtsumzugs wurde den Schülerinnen und Schülern eine Party mit viel Animation geboten. Hier gab es nicht nur Guggenmusik, sondern auch Häxesirup und viele weitere Köstlichkeiten.