Turnen macht Spass, auch den Jugendlichen. Wer daran zweifelt, konnte sich gestern am Kantonalturnfest in Muri eines Besseren belehren lassen. Rund 5000 Jugendliche massen sich in zahlreichen Disziplinen – vom Hochsprung über Steinheben bis zu den Pendelstafetten und Läufen über 400, 800 und 1000 Metern, Volleyball, Korbball und noch vielem mehr. Sie zeigten mit Ehrgeiz, was sie drauf haben, und genossen nach den Wettkämpfen das gemütliche Zusammensitzen im Schatten.

Spass machte vielen, sich in der das Festgelände durchfliessenden Bünz abzukühlen. Nicht minder Freude hatten die zahlreichen Eltern und Erwachsenen, den jungen Turnerinnen und Turnern zuzusehen, sie anzufeuern und zu unterstützen. Neben den Wettkampfplätzen wurden neue (Vereins-)Freundschaften geschlossen und ein Gemeinschaftsgefühl gelebt, das nur an einem Fest wie diesem möglich ist.

Einmal schaukeln: Der Spass geht auch neben dem Wettkampfplatz weiter.

Einmal schaukeln: Der Spass geht auch neben dem Wettkampfplatz weiter.

Schatten und Wasser waren begehrt, bei gegen 30 Grad nach dem Mittag. Über Lautsprecher wurden denn die Turnenden genauso wie die zahlreichen Gäste ermahnt, genügend zu trinken und sich im Schatten auszuruhen. Möglichkeiten dazu boten sich genügend. Trotzdem bekamen die Samariterinnen und Samariter immer wieder mal Arbeit: da eine Zerrung oder eine Schürfung, dort eine Unpässlichkeit wegen der Hitze. Aber alles in allem verlief der Tag mit der turnenden Jugend hervorragend und in bester Atmosphäre.

Ideales Festgelände

Das Festgelände erweist sich als ideal. Alles ist zentral ab Bahnhof oder Bachmatten erreichbar und gleichzeitig weiträumig genug, um nie Enge aufkommen zu lassen. Klare Wegweisungen helfen, die Wettkampfplätze und weitere wichtige Orte zu finden. Es gibt viele schattige Ausweichzonen, zum Ausruhen einladende Holzschaukeln und Verpflegungsmöglichkeiten. Schliesslich wurde dafür gesorgt, dass niemand ohne Strom oder Geld strandet: Es stehen eine Handytankstelle und ein Bancomat zur Verfügung. Das Organisationskomitee und die zahlreichen Helferinnen und Helfern haben ganze Arbeit geleistet. Oder anders gesagt: Wer dieses Kantonalturnfest auslässt, ist selber schuld.