Hilfikon
Viel Polit-Prominenz an der Premiere von «Mit Chrüüz und Fahne»

Am heutigen 300. Jahrestag der Schlacht bei Villmergen feierte das Freilichttheater Premiere des Stücks «Mit Chrüüz und Fahne». Neben dem Schweizer Fernsehen war auch viel Polit-Prominenz ins Freiamt gepilgert, um der Premiere beizuwohnen.

Fabian Hägler
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Es kribbelt: Paul Steinmann, Autor von «Mit Chrüüz und Fähne»
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Im Freiamt aufgewachsen: Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch mit ihrem Vater Samuel
Aus Zeiningen im katholischen Fricktal: Regierungsrat Roland Brogli mit Gattin Rosmarie
Kulturduo: Hansueli Glarner, Leiter der kantonalen Abteilung Kultur (links), mit SVP-Regierungsrat und Kulturminister Alex Hürzeler
Freut sich: Walter Küng, Präsident von Szenefreiamt
Theaterbegeistert: Peter Wertli, alt Regierungsrat und neu Präsident des Vereins Freunde Strohmuseum Wohlen, mit Ehefrau Irène
Premiere von «Chrüüz und Fähne» lockte Prominenz ins Freiamt

Es kribbelt: Paul Steinmann, Autor von «Mit Chrüüz und Fähne»

Fabian Hägler

Mehr als vier Jahre haben die Vorbereitungen gedauert, heute feierte das Freilichttheater «Mit Chrüüz und Fahne» exakt zum 300. Jahrestag der Schlacht bei Villmergen Premiere. Die erste Ausführung beim Schloss Hilfikon war mit 480 Besucherinnen und Besuchern restlos ausverkauft.

Walter Küng, Vertreter des Produktionsteams und Präsident des organisierenden Vereins Szenefreiamt, freute sich: «Es ist schön zu sehen, wie gross das Interesse an unserem Stück ist.» In den letzten Tagen seien die Telefone beim Vorverkauf heissgelaufen, sagte er. «Wir werden wohl in den nächsten Tagen schon erste Zusatzvorstellungen ausschreiben», blickte Küng voraus.

«Ein Schweizer Thema»

Unter den Premierengästen, die nach ein paar Tropfen beim Apero eine regenfreie Aufführung erlebten, waren viele bekannte Gesichter aus der Politik.

«Chrüüz und Fahne»: Das Lanschaftstheater zum 300-Jahr-Jubliäum des Villmergerkrieges
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Das Schweizer Fernsehen ist auch dabei und berichte in der Sendung «Schweiz aktuell» übers Theater.
Der Villmergerkrieg von 1712 ist Grund für die Festlichkeiten.
70 Männer und Frauen spielen bei «Chrüüz und Fahne» mit. Hier ein Bild von der Hauptprobe vom 19. Juli.
Chrüüz und Fahne1
Der katholische Kapuziner-Pater redet eindringlich auf die Kirchenbesucher ein — und streitet sich mit einem reformierten Pfarrer.
Sechs Frauen treffen sich, um ihre Männer vom Krieg abzuhalten. In solchen Szenen thematisiert «Mit Chrüüz und Fahne» den 2. Villmergerkrieg.

«Chrüüz und Fahne»: Das Lanschaftstheater zum 300-Jahr-Jubliäum des Villmergerkrieges

Pascal Meier

Dass das Schweizer Fernsehen über die Premiere berichtete, freute Paul Steinmann, den Autor des Stücks, sehr. «Der Villmerger Krieg von 1712 war für die ganze Eidgenossenschaft bedeutend, das ist auch heute noch ein Schweizer Thema», erklärte er. Steinmann, der die Proben intensiv mitverfolgt hat, spürte «ein Kribbeln, obwohl ich nicht auf der Bühne stehe.» Er sei jedoch guten Mutes und habe Vertrauen in die Schauspieler, betonte Steinmann.

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