Dass es zum Unfall kam und sich die Cessna 152 nach der Landung überschlug, führt Patrick Eichenberger von der gleichnamigen Flugschule auf Unaufmerksamkeit des Flugschülers zurück: «Er war in den drei bis vier Sekunden, in denen es darauf ankam, nicht aufmerksam. Zudem hatte er schlichtweg Pech.» Das Fliegen bei Schnee sei weder gravierend schwieriger, noch gefährlicher: «Jedem Flugschüler wird gelehrt, wie er bei Schnee fliegen und vor allem landen muss. Wenn er auf diese bestimmten Dinge achtet, sollte eigentlich alles klappen.»

Der 23-Jährige, der am Donnerstag mit dem Schulflugzeug von der schneebedeckten Graspiste abkam und in den tieferen Schnee gelang, wo sich das Flugzeug überschlug, sei schon öfters bei Schnee geflogen und gelandet. «Zum Glück ist er mit dem Schrecken davongekommen, es hätte um einiges schlimmer herauskommen können», so Eichenberger.

Er ist sich sicher, dass der Unfall auch ohne Schnee hätte passieren können: «Es ist im Sommer wie im Winter schlecht, wenn man von der Piste abkommt.» Seiner Meinung nach passierten auf der Autobahn aber täglich schlimmere Dinge, als seinem Schüler passiert sind. «Es wurde Metall verbogen, mehr nicht.» Für die entstandenen Kosten käme die Versicherung auf.

Der Flugschüler habe seine Prüfung in der Zwischenzeit erfolgreich absolviert, «der kleine Unfall hat voraussichtlich keine Folgen für ihn», so Eichenberger.