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Vergessene Kindersitze und vereiste Scheiben waren Hauptaugenmerke bei Polizeikontrolle

«Gucklochfahrer» riskieren einen Führerscheinentzug.

«Gucklochfahrer» riskieren einen Führerscheinentzug.

In der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember hat die Regionalpolizei (Repol) Wohlen ihre Verkehrskontrollen koordiniert.

In Wohlen, Villmergen, Dottikon und Hägglingen wurden sie gleichzeitig durchgeführt. Dabei wurden, laut Mitteilung der Repol, «gegen eine erhebliche Anzahl Fahrzeuglenker Ordnungsbussen» ausgesprochen.

«Diese führten Kinder ohne den dafür vorgeschriebenen Kindersitz oder gänzlich ohne Sicherheitsgurt mit.» Die Repol erinnert daran, dass Kinder, «wenn sie kleiner sind als 150 Zentimeter, bis zwölfjährig mit geprüften und gekennzeichneten Kinderrückhaltevorrichtungen gesichert werden müssen».

Hauptaugenmerk lag auf Fahrzeugen mit vereisten Scheiben

Je nach Gewicht des Kindes ist dafür ein spezielles Sitzpolster, ein Kindersitz oder eine Babyschale notwendig. Ab zwölf Jahren muss man sich mit normalen Sicherheitsgurten sichern. «Dafür verantwortlich ist der Fahrzeuglenker.»

Am frühen Morgen des 11. Dezembers wurde eine weitere koordinierte Verkehrskontrolle in Wohlen und Dottikon durchgeführt. Hier lag das Hauptaugenmerk auf Fahrzeugen mit vereisten Scheiben. Weil ihre Fahrzeuge «nicht vorschriftsgemäss vom Eis befreit waren», wurden drei Lenker angezeigt.

«Wer mit vereisten Scheiben losfährt, gefährdet nicht nur sich selber, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer», so die Repol. Nebst Unfällen riskieren diese «Gucklochfahrer» Bussen oder den Führerausweisentzug. (aw)

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