Aargau

Ungeheuer aus Stahl: Hier kommt der 500-Tonnen-Transformator

Warnleuchten und demontierte Strassenschilder kündigten den Koloss aus Stahl an: Ein 81 Meter langer Spezialtransport durchkreuzte gestern Nacht den Kanton Aargau. Es handelte sich um einen neuen Transformator für das Umspannwerk Obfelden.

Gegen dieses stählerne Ungeheuer sähe auch der längste Dinosaurier putzig aus: Nicht weniger als 81 Meter lang ist der Schwertransport, der sich gestern Nacht durch die Region Bremgarten schlängelte. Eskortiert von zwei Polizeistreifen wurde hier ein Transformator in Übergrösse an seinen Bestimmungsort im Umspannwerk in Obfelden Kanton Zürich durch den Aargau gekarrt. 

504 Tonnen wiegt die ganze Komposition, bestehend aus drei Lastwagen und dem mit 23 Achsen bestückten Anhänger. 

Transportunternehmer André Friderici und seine 11 Mitarbeiter brauchten zwei Nächte um die Strecke vom Basler Auhafen bis nach Obfelden hinter sich zu bringen. In der ersten Nacht schafften sie es bis Gebenstorf. Gestern folgte die zweite Etappe.

504 Tonnen - der Spezialtransport der Superlative

504 Tonnen - der Spezialtransport der Superlative

Ob es Probleme gegeben hat? «Schwierigkeiten gibt es bei einem solchen Transport immer», sagt Friderici. Doch diese hätten sich im «normalen Rahmen» bewegt. Konkret: Kurven und Hindernisse wie Verkehrs-Inseln und -Schilder. Auch in der Höhe stand die 4,65 Meter hohe Komposition immer wieder an. Und mit 3,70 Metern Breite bedeutet das Manövrieren an etlichen Stellen Millimeterarbeit.

Dabei bewegt sich der Tross im Schritttempo, oft sogar noch langsamer. Immerhin: Bei gerader, hindernisfreier Strecke kann eine Maximalgeschwindigkeit von ungefähr 25 Kilometern pro Stunde erreicht werden. (az)

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