Umstrittenes Baugesuch
5G durch die Hintertür? Swisscom und Gemeinde Muri wehren sich gegen Vorwürfe

In Muri liegt seit einigen Wochen ein unauffälliges Baugesuch auf – und das schon zum zweiten Mal. «Bau einer Mobilfunkantenne» heisst es lediglich. Dass es sich dabei um eine 5G-Antenne handelt, wird mit keinem Wort erwähnt. Nun regt sich Widerstand aus der Bevölkerung.

Pascal Bruhin
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Gegen eine geplante 5G-Antenne in Muri regt sich Widerstand.

Gegen eine geplante 5G-Antenne in Muri regt sich Widerstand.

Symbolbild: Keystone

Es ist ein unscheinbares Baugesuch, das nun seit mehr als zwei Monaten bei der Gemeinde Muri aufliegt. «Neubau einer Mobilfunkanlage», so der wenig spektakuläre Titel. Bauherrin ist die Swisscom Schweiz AG. Im Evaluationsbericht, der dem Baugesuch beiliegt, schreibt das Unternehmen: «Die Mobilfunkversorgung im Zentrum von Muri ist aktuell unzureichend. Mindere Signalstärke macht die Anwendung mobiler Kommunikationsmittel schwierig bis unmöglich. Verbindungsunterbrüche oder Abwürfe sind möglich.» Der aktuelle Mobilfunkstandort habe seine Kapazitätsgrenzen erreicht und könne nicht weiter ausgebaut werden.

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