Sarmenstorf

Umbau Raiffeisenbank: «Investition ist Bekenntnis zum Standort»

Die Raiffeisenbank in Sarmenstorf wird saniert. Grosse Veränderung stehen vor allem im Innern an. Bild: Toni Widmer (5. Juli 2019)

Die Raiffeisenbank in Sarmenstorf wird saniert. Grosse Veränderung stehen vor allem im Innern an. Bild: Toni Widmer (5. Juli 2019)

Die Raiffeisenbank im Sarmenstorfer Zentrum wird nach 40 Jahren erstmals umgebaut.

Für Stefan Köchli war es ein Déjà-vu. Er hat in der Raiffeisenbank Sarmenstorf einst seine Banklehre gemacht und ist 2015 zurückgekehrt, als Gesamtleiter der Raiffeisenbank Villmergen, zu der Sarmenstorf heute gehört: «Ich habe beim ersten Besuch ‹meiner› Filiale gestaunt. Das Meiste war noch so wie damals, als ich dort als Stift gearbeitet habe, es hat sich in all den Jahren kaum etwas verändert», sagt er.

Tatsächlich ist seit der Eröffnung die Bank, die 1980 im damals neu erstellten Zentrumsgebäude in Sarmenstorf erstellt worden ist, bisher noch nie umgebaut worden. Ein paar Pinselstriche, eine neue Leuchtreklame, ab und zu ein neuer Bankomat und andere technische Anpassungen – das wars. Jetzt wird investiert. «Wir realisieren moderne, zweckmässige Bankräumlichkeiten, die dem heutigen Standard entsprechen», erklärt Stefan Köchli.

Raiffeisenbank Villmergen mit drei Standorten

Das, sagt der Vorsitzende der Geschäftsleitung weiter, sei auch ein klares Bekenntnis zum Standort Sarmenstorf: «Wir haben unsere ehemaligen Filialen in Dintikon und Hägglingen aufgehoben und uns auf drei Standorte konzentriert – Villmergen als Hauptsitz sowie Dottikon und Sarmenstorf als Filialen. Mit unserer Investition setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunft dieser Filiale.»

Sarmenstorf, erklärt Köchli weiter, sei eine gut frequentierte Bank mit einem grossen Einzugsgebiet: «Unsere Kunden kommen nicht nur aus dem Dorf, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden im Freiamt und im Seetal.»

Geplant, sagt Stefan Köchli, sei eine Investition in vernünftigem Rahmen. Saniert wird vor allem im Innern. Aussen gibt es nur minimale Änderungen. Das Erscheinungsbild wird etwas aufgepeppt, damit die Bank von der Strasse her noch besser erkennbar ist und der Eingang soll leicht nach Süden verschoben werden.

Auch am Dienstleistungsangebot wird nicht gerüttelt. Nach wie werden die Kunden der Bankfiliale von zwei Personen betreut, die bisherigen langjährigen Mitarbeiterinnen Christin Zapf und Maria Lo Priore bleiben. Sie konzentrieren sich künftig aber vorwiegend auf die Kundenberatung.

Geldbezug und Einzahlung nur noch am Automaten

Mit dem Umbau wird auch das Dienstleistungsangebot angepasst. Ein- und Auszahlungen können nur noch am Automaten getätigt werden. Technisch weniger versierte Kundinnen und Kunden würden dabei jedoch von den beiden Mitarbeiterinnen unterstützt», versichert Stefan Köchli.

Mit dem Umbau losgehen soll es im August, wenn alles rund läuft, ist die «neue» Bank Anfang Dezember wieder offen. Für den Bankomaten ist eine temporäre Lösung vorgesehen.

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Toni Widmer

Toni Widmer

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