Der Gemeinderat Wohlen präsentiert dem Einwohnerrat gleich ein ganzes Paket von Kreditabrechnungen. Neun Projekte sind abgeschlossen und abgerechnet, bei zweien davon muss eine Kreditüberschreitung ausgewiesen werden, sieben Vorhaben konnten zu geringeren Kosten realisiert werden als ursprünglich geplant. In der Bilanz bleiben unter dem Strich 315 517.25 Franken, die bewilligt, aber nicht ausgegeben worden sind.

Über die Stränge geschlagen wurde bei Kauf und Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Fisher Scientific. 4,15 Mio. Franken waren bewilligt, aber 4,41 Mio. oder 6,4 % mehr ausgegeben worden. Die Begründung für die Mehrkosten: Der Baukredit für die Umnutzung zum Werkhof basierte auf einem Vorprojekt mit Kostenschätzung. Der Gemeinderat hat den Zusatzkredit in eigener Kompetenz bewilligt und die Finanzkommission entsprechend informiert. Mit 188.20 Franken ganz leicht (0,04 %) mehr gekostet hat der Ersatz des Kunstrasens auf dem Trainingsplatz: 495 000 Franken bewilligt, 495 188.20 ausgegeben.

Höchste Einsparung: 26,7 %

Von nun an gehts bergab: Mit 26,7 % wurde bei der Neugestaltung eines Parkplatzes gegenüber dem bewilligten Bruttokredit die prozentual höchste Einsparung erzielt. Weil das Projekt aber insgesamt nicht so teuer war, schenken die letztlich weniger ausgegebenen 29 000 Franken nicht gross ein.

24 % günstiger war die Sanierung der Haustechnik im Schulzentrum Bünzmatt. Statt 1,5 Mio. Franken kostete das Projekt mit 1,126 Mio. 363 180 Franken weniger als geplant.

Die 2. Etappe des Friedhof-Umbaus kostete 655 261 statt 740 300 Franken und war somit 85 000 Franken oder 11,5 % günstiger. 8,2 beziehungsweise 7,9 % weniger kosteten Erneuerung der Kanalisationsleitungen und Sanierung im Schützenmattenweg – die Ersparnis hier: knapp 300 000 Franken.

Die Sitzstufen an der Bünz waren 15 500 Franken oder 6 % günstiger als geplant. Und die neue Kommunikationsanlage der Gemeindeverwaltung kostete 3,7 % oder knapp 9000 Franken weniger. Und letztlich hat auch die (bisherige) Schulraumplanung mit 2 % oder 2100 Franken ebenfalls leicht weniger gekostet als veranschlagt.