Bettwil
Turnhallenfenster sind nicht mehr dicht und sollen ersetzt werden

Die erste Etappe der Gesamtsanierung des Schulhauses sieht den Ersatz der Turnhallen-Fensterfront vor.Dafür kommt ein Kredit von 400 000 Franken vor die Einwohnergemeindeversammlung am 22. November.

Eddy Schambron
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Die Fenster an der östlichen Front der Turnhalle Bettwil müssen ersetzt werden, da sie nicht mehr dicht sind. ES

Die Fenster an der östlichen Front der Turnhalle Bettwil müssen ersetzt werden, da sie nicht mehr dicht sind. ES

Für die erste Etappe der Gesamtsanierung des Schulhauses Bettwil sind 400 000 Franken nötig. Die Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November hat aber auch über einen Kredit von 350 000 Franken für die erste Etappe der Netzerneuerung und Netzerweiterung der Elektra zu befinden. Das Budget erlaubt eine Steuerfussreduktion um 2 auf neu 110 Prozent.

Undichte Fenster

Die Fensterfront der Turnhalle Richtung Ost, vor über 30 Jahren erstellt, ist bei Regen undicht und genügt den energetischen Anforderungen nicht mehr. Sie muss ersetzt werden, wie der Gemeinderat festhält. Im Foyer erfüllt die bestehende Fensterfront die energetischen Anforderungen ebenfalls nicht mehr. Bei Winddruck zieht es kalte Luft in das Gebäude. Hier ist ein Ersatz des Glases und der Dichtungen geplant. Beide Gebäudeeingangstüren sind undicht und müssen ersetzt werden. Um einen überdachten Pausenhof zu gestalten, ist ein elegantes Ganzjahres-Segeldach von etwa 100 Quadratmetern geplant. Schliesslich stehen Umgebungsarbeiten an. Die Kosten für die erste Etappe der Gesamtsanierung des Schulhauses sind mit rund 400 000 Franken veranschlagt.

Stromnetz wird erneuert

In einer ähnlichen Grössenordnung bewegt sich die Netzerneuerung und Netzerweiterung der Elektra im Gebiet Langetmoos. Die elektrischen Anlagen sind 45 Jahre alt, sie weisen Korrosions- sowie Isolationsprobleme auf und entsprechen sicherheitstechnisch nicht mehr den heutigen Normen. Die Netzerneuerung im Gebiet Langetmoos ist eine erste Etappe. Damit wird der Grundstein gelegt, dass mittelfristig das Netz im Langetmoos und das Netz im Dorf Bettwil miteinander verbunden werden.

Die Trafostation Dorf und später auch die Trafostation Brunnäcker müssen in einer zweiten Etappe ebenfalls erneuert werden, was zukünftige Kosten von etwa 500 000 Franken zur Folge hat. In einer dritten Etappe wird eine Ringleitung mit weiteren Kosten von etwa 400 000 Franken realisiert. Auch da sei bereits ein grosser Teil des Kapitalbedarfs vorhanden, hält der Gemeinderat Bettwil fest.

Traktandiert sind weiter die Genehmigung der revidierten Satzungen des Regionalplanungsverbandes Oberes Freiamt, ein Kredit von 40 000 Franken für die Sanierung der Quelle Rüslen/Seitenmösli und der Voranschlag 2014 der Einwohnergemeinde. Das vorliegende Budget weist bei einem Umsatz von 2,692 Mio. Franken einen Ertragsüberschuss von 16 005 Franken aus. Der Steuerfuss kann um zwei Prozent auf 110 Prozent gesenkt werden.