Dottikon

Trotz weniger Teilnehmer: Der Kinderumzug brachte viele Augen zum Leuchten

Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt haben sich an der Dottiker Bahnhofstrasse ein paar der kleinsten Fasnächtler der Region versammelt. Von kleinen Prinzessinnen, über Äffchen bis zu Mini-Feuerwehmännern – alle warten auf den Kinderumzug.

 Kurz nach halb drei kommen dann die Hübelschränzer, gefolgt von rund 80 Kindern, um die Ecke. Die sind jedoch schnell an den Zuschauern vorbei, in Richtung Risi gezogen. Bleibt also nichts anderes übrig, als mitzulaufen. Dass der Umzug, trotz Schulferien, überhaupt zustande gekommen ist, sei wichtig, bestätigt Ueli Maurer von der Rüeblizunft : «Wir wollten nicht, dass sich der Umzug im Zweijahrestakt einbürgert. Der Umzug ist jedes Jahr, das ist Tradition.»

Beim Schulhaus angekommen, wird bereits wild gefeiert. Die Schränzer spielen ein Lied nach dem anderen, und etliche Kinder, Eltern und Lehrer schauen zu, wippen im Takt mit oder liefern sich wilde Konfettischlachten. Danach gibt es Zvieri für alle. Oliver Pelzer von den Hübelschränzern hat ein breites Lächeln im bunt bemalten Gesicht, als er die herumtobenden Kinder beobachtet: «Die Kleinen sind die Zukunft der Guggen. Es ist schön, zu sehen, dass wir sie mit der Guggenmusik so begeistern können.»

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