az-Wanderung

Trotz gewitterhaften Prognosen erlebnisreiche Tour ohne Regentropfen

Hier zeigt der Gemeindeamman von Sins seine Bratkünste

Hier zeigt der Gemeindeamman von Sins seine Bratkünste

Auf der vierten Etappe drohte erstmals in der AZ-Sommerwandersaison 2011 Ungemach von oben. 75 Leute und drei Hunde liessen sich darob nicht entmutigen.

Ihr Optimismus wurde beohnt, die drohenden Gewitterwolken machten, wie von Zauberhand vertrieben, der Sonne Platz. Sie heizte dem Wandervölklein bis zum Schluss der fünfeinhalbstündigen tüchtig ein. Los ging die Wanderung beim Schulhaus Mühlau, wo Gemeindeschreiber Thomas Isler die Schar begrüsste und im Namen der gut 1000 Einwohner zählende Gemeinde Kaffee und Gifpeli offerierte.

Nach einem 20-minütigen Marsch erreichten die Wanderer den prächtig über der Reussebene gelegenen Gutsbetrieb „Brunnenhof". Vor 16 Jahren stellten Sepp und Edith Villiger den Landwirtschaftsbetrieb auf Bioproduktion um. Auf dem Sonnenhof werden jährlich rund 100 000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugt und ins Netz eingespiesen. Eine weitere Besonderheit dieses Betriebs ist die Züchtung von Wasserbüffeln, aus deren Milch man in einem Jahr Büffel-Mozarellakäse herstellen wird.

Nationalrätin Ruth Humbel sagt, wie sie die az-Wanderung erlebt hat

CVP-Nationalrätin Ruth Humbel über die az-Wanderung

Vor dem Amtshaus des historischen einstigen Städtchens Meienberg grillierte ein Team des Gemeinderats Sins, angeführt von Gemeidneammann Josef Huwiler und Ehefrau Priska, Grillwürste für die ganze Wanderschar. Alexander Klauz, der stellvertretende Sinser Gemeindeschreiber, bot einen vertiefen Einblick in die 4000 Einwohner zählende Gemeinde und leitete die Schar von Meienberg duch Sins an den renovierten Bahnhof, die Endstation der 4. Wanderetappe.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1