Toilettenhäuschen braucht es nach wie vor

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Manuela und Michael Forlin vor einem mobilen WC-Haus.

Manuela und Michael Forlin vor einem mobilen WC-Haus.

WC-Vermietung Der Lockdown im Frühling hatte das Ehepaar Forlin eiskalt erwischt: «Wir mussten innerhalb weniger Tage das gesamte Arbeitsprogramm unserer Mitarbeiter umstellen», erzählt Manuela Forlin. Denn auf einmal forderten die Unternehmen mehrere Reinigungen der Baustellen-WCs pro Woche. Das Ehepaar hatte eben erst den Betrieb vom Vater und Schwiegervater Christoph Hüsser übernommen. «Das war streng, aber wir haben die Herausforderung gemeistert», zieht Michael Forlin Bilanz.

«Wir machten uns Sorgen um die Gesundheit»

Herausfordernd blieb es alleweil. Woche für Woche wurden Veranstaltungen storniert, nur einige wenige Anlässe fanden noch statt. «Diese Ausfälle betrafen glücklicherweise einen kleinen Teil unseres Umsatzes, wir beliefern hauptsächlich Baustellen mit Toiletten», erzählt Manuela Forlin.

Das Spital Bülach fragte im Frühling nach mobilen Toiletten für die Patienten an, die zum Coronatest kamen. Um diese Personen möglichst gut von den Patienten des Spitales zu separieren, musste man ihnen eigene Toiletten zur Verfügung stellen. Wie müssen diese Kabinen gereinigt werden? Diese Frage trieb nicht nur Ehepaar Forlin um, sondern auch die Verantwortlichen im Spital. «Das war alles neu. Wir machten uns Sorgen um die Gesundheit unserer Mitarbeiter», blickt Manuela Forlin zurück. Mittlerweile seien aber alle Fragen geklärt.

Hingegen investierte die Firma in mehrere Handwaschbecken, denn die Nachfrage ist gross. «Die werden auch in Zukunft gefragt sein», ist Michael Forlin überzeugt.

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