Bremgarten
Todesfall Patric G.: Es waren keine Drogen im Spiel

Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau geht bei der Todesursache des im vergangenen März in Bremgarten leblos aufgefunden Patric G. von einem Unfall aus. Medikamente oder Drogen hatte der Mann keine konsumiert, er war aber angetrunken.

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In diesem Schacht wurde die Leiche von Patric G. gefunden (Archiv/Montage az)

In diesem Schacht wurde die Leiche von Patric G. gefunden (Archiv/Montage az)

AZ

Rund drei Monate nachdem der 20-jährige Patric G. in Bremgarten unterhalb einer Treppe tot aufgefunden wurde, liegt nun die Auswertung der Bluprobe des jungen Mannes vor.

Gemäss der chemisch-toxikologischen Untersuchung, die im Rahmen einer Obduktion durch das Institut für Rechtsmedizin in Bern (IRM) durchgeführt wurde, konnten im Blut des jungen Mannes keine Drogen oder Medikamente festgestellt werden. Dies teilte die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau am Dienstag mit.

Alkohol nicht Todesursache

Bei der Auswertung der Ergebnisse sei aber eine erhöhte Alkoholkonzentration festgestellt worden, heisst es. Diese sei jedoch nicht der Grund für den Tod von Patric G.. Die Obduktion ergab vielmehr, dass der Tod durch Ersticken aufgrund der Endlage auf der Treppe eingetreten ist.

Über die exakte Höhe der Alkoholkonzentration im Blut von Patric G, wollte Elisabeth Strebel, die Leiterin der Medienstelle der Staatsanwaltschaft, allerdings auch auf Nachfrage der az keine Auskunft geben.

Die Untersuchung hat zudem keinerlei Hinweise auf eine Dritteinwirkung ergeben. Die Ermittler gehen beim Tod von Patric G. von einem Unfall aus. Die zuständige Staatsanwaltschaft wird das Verfahren demnächst abschliessen. (bau/sha)

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