Bremgarten
SVP verlangt geschlossenes Asylzentrum auf dem Waffenplatz

Die städtische SVP ist besorgt über die Pläne, Asylsuchende in der Truppenunterkunft auf dem Waffenplatz Bremgarten einzuquartieren. Dies kommt für die Partei nur infrage, wenn man das Zentrum als geschlossene Unterkunft betreibe, also ohne Ausgang.

Lukas Schumacher
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Die SVP Bremgarten verlangt, dass ein Asylzentrum auf dem Waffenplatz als geschlossene Unterkunft geführt wird. Foto: Alex Spichale / Archiv

Die SVP Bremgarten verlangt, dass ein Asylzentrum auf dem Waffenplatz als geschlossene Unterkunft geführt wird. Foto: Alex Spichale / Archiv

Neben dem geschlossenen Zentrum fordert die SVP, der ordentliche Dienstbetrieb und die Ausbildung der Truppe dürften keineswegs eingeschränkt oder der Schiessbetrieb der Truppen und der Schiessvereine gar eingestellt werden. Auch müsse das Naherholungsgebiet Kesselboden für die Bevölkerung frei zugänglich bleiben.

Gemäss Mitteilung der Ortspartei hätte eine Unterbringung der Asylbewerber ohne Einschränkung der Bewegungsfreiheit zur Folge, dass das Städtchen von Asylbewerbern belagert würde. Zudem würde, so die Partei, wie an anderen Orten ein Drogenhandel aufgezogen, würde die Kriminalität massiv steigen und könnten sich Frauen und Kinder nicht mehr sicher bewegen. All das dürfe den Bewohnern von Bremgarten nicht zugemutet werden.

Die SVP erwartet, dass der Stadtrat gegenüber dem «VBS Asylunterkünfte» standhaft bleibe. Notfalls werde sich die Partei mit allen legalen Mitteln zur Wehr setzen.