SVP-Nationalrat Andreas Glarner setzt auf ein Mittel, das alt Bundesrat Christoph Blocher seit längerem einsetzt: Unter der Adresse glarner.tv versucht der Hardliner aus Oberwil-Lieli, seine Wählerschaft mit Online-Videos zu erreichen.

Ziel von glarner.tv sei, der Bevölkerung die Politik in Bern näher zu bringen, sie auf Missstände hinzuweisen sowie Bürger und Politiker zu Wort kommen zu lassen, teilt der Nationalrat mit. Auf der Seite, die am Donnerstag online ging, sind schon Videostatements zum EU-Rahmenabkommen, zur AHV-Sanierung, zu Ausländerkriminalität oder zu Muslimen in der Schweiz abrufbar. Zudem hat Glarner Interviews mit alt Nationalrat Christoph Mörgeli und der Aargauer Grossrätin Nicole Müller-Boder geführt.

Noch leer ist die Rubrik «Glarner hilft» – dort soll das Publikum künftig per Videobotschaft Fragen zu Politthemen stellen, die Glarner ebenfalls per Video beantwortet. Daneben sind auf glarner.tv auch Videos zu Tätigkeiten des 56-Jährigen ausserhalb der Politik und eine Seite mit dem Titel «Unterhaltsames» zu finden.