Merenschwand
Süssmost im Ortsmuseum floss in Strömen und verwöhnte Geniesser

Zum 26. Mal fand die Mostete im Postlonizhus statt. Der Anlass lockte so viel Publikum an wie noch nie. Beim Mosten konnte selbst Hand angelegt werden.

Eddy Schambron
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Oskar Brun macht die Presse bereit zum Mosten, beobachtet von interessierten Jugendlichen. ES

Oskar Brun macht die Presse bereit zum Mosten, beobachtet von interessierten Jugendlichen. ES

So viele Besucherinnen und Besucher hatte das Merenschwand Ortsmuseum Postlonzihus bei der inzwischen traditionellen Mostete noch nie. Kurator Bruno Käppeli führt das einerseits auf das schöne Wetter zurück, andererseits aber auch auf die Tatsache, dass sich der Anlass der Kulturkommission in all den Jahren einen festen Platz im Terminkalender der Merenschwander erobert hat.

Wie schon in den Vorjahren floss der Gratis-Most in Strömen und wurde von den zahlreichen Gästen gerne genossen. Kinder und ihre Eltern waren wieder tatkräftig mit dabei, die bereitgestellten Äpfel und Birnen im Ortsmuseum zuerst durch den Häcksler zu lassen und sie dann unten in der Presse zu verteilen und zu pressen. Die fest eingerichtete Mosterei stammt aus dem Jahr 1888, Oskar Brun sorgte dafür, dass der süsse Saft floss. Selbstverständlich war die Mostete auch eine gute Gelegenheit für Jung und Alt, wieder einmal einen Blick in das einmalige Ortsmuseum der Merenschwander zu werfen und sich von der Vielfalt überraschen und beeindrucken zu lassen.

Mit Landfrauenmarkt

Vor dem Ortsmuseum hatten die Landfrauen schöne Stände aufgebaut, an denen sie Köstlichkeiten vom Hof, aus der Backstube oder aus dem Hobbyraum anboten. Selbstverständlich konnte man sich bei schönstem Frühherbstwetter mit Hörnli, Ghackets und Apfelmus verpflegen sowie bei Kaffee und Kuchen gemütlich zusammensitzen.

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