Waltenschwil

Strassensanierung nach Hermetschwil wird früher fertig als geplant

Auf diesem Abschnitt zwischen Waltenschwil und Hermetschwil wird im Rahmen der Sperrung der Belag saniert.

Auf diesem Abschnitt zwischen Waltenschwil und Hermetschwil wird im Rahmen der Sperrung der Belag saniert.

Die Verbindung zwischen den zwei Freiämter Dörfer ist ab dem 2. September wieder offen. Geplant war ursprünglich November

Seit dem 1. April ist die die Kantonsstrasse zwischen Waltenschwil und Hermetschwil für jeglichen Verkehr gesperrt. Grund dafür ist die Totalsanierung auf einer Länge von 1,4 Kilometern.

Sie ist nötig geworden, weil die täglich von rund 4000 Fahrzeugen frequentierte Strasse in einem schlechten Zustand und – wegen der engen Fahrbahn – nicht ungefährlich war. Lastwagen mussten beim Kreuzen regelmässig über den Fahrbahnrand ausweichen. Und ab und zu blieb ein abgeschlagener Rückspiegel auf der Fahrbahn liegen.

Laut Projektleiter Elmin Jelecevic vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt läuft das auf rund 4,4 Mio. Franken veranschlagte Projekt bisher nach Plan: «Wir können die Strasse voraussichtlich am Montag, 2. September, wieder freigeben. Danach sind noch verschiedene Anpassungen vorzunehmen, während derer es allenfalls zu partiellen Sperrungen auf einer Fahrbahnseite kommen kann», erklärte Jelecevic.

Statt wie ursprünglich geplant im November, sagte der Projektleiter weiter, werde man die Baustelle schon im Oktober räumen können: «Das beauftragte Unternehmen hat bisher sehr gut und speditiv gearbeitet und auch das Wetter ist uns entgegengekommen. Deshalb sind wir früher fertig.»

Es werden 800 zusätzliche Meter der Strasse saniert

Das, obwohl das Projekt zwischenzeitlich ausgeweitet worden ist: «Wir haben uns entschieden, im Rahmen der Vollsperrung auch noch den Belag im Abschnitt vom Dorfausgang Waltenschwil bis zum Beginn des eigentlichen Sanierungsabschnitts im Waldstück zu ersetzen. Damit können wir verhindern, dass wir die Strasse in ein paar Jahren allenfalls erneut sperren müssen», sagte Jelecevic. In diesem Bereich sei das Fundament der Fahrbahn noch in Ordnung, erneuert werden müssten lediglich der Belag und die Bankette.

Auch finanziell, versichert der Projektleiter, liege man im veranschlagten Rahmen. Elmin Jelecevic: «Wir haben bisher keine negativen Überraschungen erlebt. Der Untergrund im Waldstück war zwar noch schlechter, als wir aufgrund der geologischen Untersuchungen angenommen hatten. Doch resultieren daraus keine Mehrkosten. Ich denke, wir werden im vorgesehenen Rahmen abrechnen können.»

Autor

Toni Widmer

Toni Widmer

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