Dottikon
Strasse ausgebaut – Verkehr bleibt dicht

Mit einem kleinen Fest für die betroffenen Anstösser wurde in Dottikon der Abschluss einer weiteren Sanierungsetappe an der Bahnhofstrasse gefeiert.

Toni Widmer
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Sanierter Abschnitt der Bahnhofstrasse im Bereich der Schulanlage Risi.

Sanierter Abschnitt der Bahnhofstrasse im Bereich der Schulanlage Risi.

Toni Widmer

«Wir haben auf einem weiteren Teilstück an der Bahnhofstrasse durchgehend doppelseitige Trottoirs bekommen, die Fahrbahn ist wo nötig entschärft und verbreitert worden, die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler ist gestiegen, der erste Dottiker Kreisel realisiert, und neue Bushaltestellen gibt es in diesem Bereich jetzt auch. Die angestrebten Ziele sind im Verlauf dieser Sanierung dank dem grossen Einsatz aller Beteiligten rasch und gut umgesetzt worden», freute sich Gemeinderat Marcel Fischer an einer kleinen Feier zum Abschluss der zweiten Sanierungsetappe der Dottiker Bahnhofstrasse.

Das Nadelöhr bleibt

Mit dem realisierten Ausbau, erklärte Fischer weiter, sei nicht nur die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert worden. «Wir konnten auch die Lärmbelastung für die Anwohner reduzieren und das Erscheinungsbild der Strasse insgesamt verbessern.» In Kürze werde nun die dritte und letzte Sanierungsetappe im Teilabschnitt vom Gemeindehaus bis zur Wohlerstrasse in Angriff genommen. Nach deren Abschluss sei dann in Dottikon verkehrsmässig zwar eine deutliche Verbesserung erreicht worden, das Hauptproblem allerdings nicht gelöst: «Wir bleiben das Nadelöhr der Region. Mit täglich über 10 000 Fahrzeugen auf der Wohler- und Othmarsingerstrasse sowie der Bahnhofstrasse sind die Kapazitäten erschöpft, eine Entlastung ist dringend nötig.

Baudirektor Stephan Attiger ist das Problem bekannt, eine Lösung konnte er an der Feier in Dottikon allerdings nicht präsentieren: «Als Erstes bauen wir jetzt den Autobahnzubringer in Lenzburg aus, später sanieren wird die Knoten an der Bünztalstrasse. Damit hoffen wir, dass der Verkehr künftig schneller in Richtung Autobahn abfliesst und die Region entlastet wird.» Den Zeithorizont für die Realisierung dieser Massnahmen bezifferte Attiger auf «rund 10 Jahre». Erst danach werde man sich in einem weiteren Schritt damit befassen, ob eine Westumfahrung für Dottikon Sinn mache oder nicht.