Muri
Stiftung MuriKultur erhebt Anspruch auf Räume, die ihr gar nicht gehören

Ist die Stiftung MuriKultur mit ihrer Eingabe für kantonale Beiträge zu weit gegangen? Jedenfalls ist Feuer im Dach: Der Gemeinderat wurde beim Thema Raumbedarf im Klosterbezirk von der Stiftung nicht offiziell kontaktiert.

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Der Singisenflügel wird jetzt noch stark von der Gemeinde belegt. Hier möchte die Stiftung MuriKultur die Räumlichkeiten belegen.

Der Singisenflügel wird jetzt noch stark von der Gemeinde belegt. Hier möchte die Stiftung MuriKultur die Räumlichkeiten belegen.

Eddy Schambron

Konkret sollen im Eingabebericht an den Kanton genaue Jahrzahlen genannt sein, wann MuriKultur über welche Räume verfügt - Räume wohlverstanden, die der Gemeinde gehören und eigentlich von ihr selbst dringend beansprucht werden.

Die Stiftung MuriKultur erhält als kantonal bedeutende Kulturinstitution vom Kanton Betriebsbeiträge - für 2011 100 000 Franken, für 2012 und 2013 je 150 000 Franken. Dafür muss MuriKultur auch Bedingungen erfüllen, unter anderem die „Optimierung bei der räumlichen Vergrösserung im Ausstellungsbereich." Stiftungspräsident Urs Pilgrim erklärt, MuriKultur habe lediglich Visionen und Wünsche zu Papier gebracht. Den Eingabetext an den Kanton hält er allerdings unter Verschluss.

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