Oberwil-Lieli
Steuerfuss soll in Oberwil-Lieli auf 65 Prozent sinken

Eine Senkung des Steuerfusses um 5 Prozent auf 65 Prozent sowie neue Investitionen von rund 3,5 Mio. Franken mit Schwerpunkt Erschliessung Chilchächer – das sind die zwei wichtigsten Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 23. November.

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In Oberwil-Lieli soll der Steuerfuss um 5 Prozent auf 65 Prozent sinken

In Oberwil-Lieli soll der Steuerfuss um 5 Prozent auf 65 Prozent sinken

Aargauer Zeitung

Stimmt die Versammlung der Senkung zu, wäre Oberwil-Lieli ab 2013 die steuergünstigste Gemeinde des Kantons. Wie der Gemeinderat ausführt, weist das Budget 2013 einen Überschuss von gut 666'000 Franken aus.

Zwar steigt auch in Oberwil-Lieli der Nettoaufwand, dies vor allem aufgrund der neuen Spitalfinanzierung und der Kostenentwicklung in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Verkehr. Die Gemeinde kann die beträchtlichen Mehraufwendungen aber mit massiv höheren Steuererträgen kompensieren.

«Zusammen mit Reserven aus den guten Rechnungsabschlüssen der Vorjahre sowie erfolgten und geplanten Landverkäufen ist die Finanzierung der diversen Investitionsvorhaben gesichert», teilt der Gemeinderat mit. Die geplanten Investitionen von rund 10,6 Mio. Franken können ohne Fremdkapital finanziert werden.

Investitionen von 3,5 Mio. Franken

Neben dem Budget befindet die «Gmeind» über Kreditanträge von rund 3,5 Mio. Franken. Ein Schwerpunkt ist der Gemeindebeitrag von 1,1 Mio. Franken an die privatrechtliche Erschliessung Chilchächer.

Die Sanierung und Werkerweiterung an der Birmensdorfer- und Grossächer-strasse für fast 500 000 Franken hängt damit zusammen. 1,5 Mio. Franken werden für Strassen- und Werkleitungssanierungen an der Lieli-, Oberholz- und Büelstrasse beantragt.

Für die Teilerneuerung der Fernsteuerung der Wasserversorgung sind 282 000 Franken vorgesehen. Der Anteil von Oberwil-Lieli am Projektierungskredit für die Sanierung der Kreisschule Mutschellen samt Turnhalle beträgt 93 000 Franken. (fh)