Wohlen
Steinwurf auf Lok: «Es war kein Lausbubenstreich»

In Wohlen wurde ein Stein gegen die Seitenscheibe der Lokomotive eines fahrenden Güterzuges geworfen. Der Lok-Führer steht unter Schock. Die Polizei sucht Zeugen und ermittelt wegen Sachbeschädigung und allenfalls Störung des Eisenbahnverkehrs.

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Ein Güterzug war am Dienstagabend kurz vor 20.30 Uhr auf der SBB-Strecke Lenzburg - Muri unterwegs, als der Lokomotivführer Ausgangs Wohlen durch einen Knall erschreckt wurde.

Er stellte fest, dass die Seitenscheibe durch einen Steinwurf beschädigt wurde. Zudem erlitt er leichte Verletzungen im Brustbereich. Der Lokomotivführer fuhr weiter bis nach Muri. Gleichzeitig orientierte er die Betriebsleitzentrale der SBB, welche umgehend die Kantonspolizei Aargau verständigte.

Die Fahndung nach der möglichen Täterschaft verlief am Abend ohne Erfolg. Der leicht verletzte Lokomotivführer, ein 59-jähriger Aargauer, wird sich ärztlich untersuchen lassen.

Er gab gegenüber der Polizei an, dass sich im Bereiche des Ereignisortes drei Fussgänger mit Hund befunden haben dürften. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Aargau entgegen. Kapo-Sprecher Roland Pfister sagt gegenüber TeleM1, dass es sich um keinen Lausbubenstreich handelt, sondern wegen Sachbeschädigung und allen Störung des Eisenbahnverkehrs ermittelt werde.

(az)

Der geworfene Stein hat die Seitenscheibe der Lok durchschlagen.

Der geworfene Stein hat die Seitenscheibe der Lok durchschlagen.

Kapo AG
Der Güterzug war am Dienstagabend kurz vor 20.30 Uhr auf der SBB-Strecke Lenzburg - Muri unterwegs.

Der Güterzug war am Dienstagabend kurz vor 20.30 Uhr auf der SBB-Strecke Lenzburg - Muri unterwegs.

Kapo AG