Boswil

Startschuss: Kreisel wird saniert – für mehr Sicherheit

Noch rollt der Verkehr normal, aber die Vorarbeiten für die Erstellung des Kreisels Vorstadt haben begonnen.

Noch rollt der Verkehr normal, aber die Vorarbeiten für die Erstellung des Kreisels Vorstadt haben begonnen.

Die Bauarbeiten für den neuen Kreisel Vorstadt in Boswil haben begonnen. Gleichzeitig werden die Kantons- und Gemeindestrassen saniert.

Jetzt geht es los mit dem Bau des neuen Kreisels in der Vorstadt von Boswil. Verkehrsteilnehmende und Anwohner müssen zwar mit Behinderungen rechnen, aber im Herbst 2016 wird mit dem Bauwerk nicht nur der Verkehrsfluss besser, sondern auch die Sicherheit, wie Kanton und Gemeinde überzeugt sind. Mit der Erstellung des Kreisels einher geht die Sanierung von 480 Meter Kantons- und Gemeindestrassen. Zudem werden einige Werkleitungen erneuert und Stützmauern errichtet. Das ganze Bauwerk, inklusive dem Kreisel mit einem Durchmesser von 30 Metern, ist mit 4,5 Mio. Franken veranschlagt.

Ampeln und Umleitungen

Die Verkehrssicherheit im Bereich Vorstadt, mit schwierigen Einmündungen in die Kantonsstrasse, ist ungenügend. Nachdem die Sanierung der Strasse notwendig wurde, lancierte der Kanton 2009 das Projekt mit einem neuen Kreisel. Genehmigt wurde es im Dezember 2013, darauf folgten Landverhandlungen. Jetzt hat die Realisierung begonnen, die sich in sechs Bauphasen unterteilt. Während der Bauzeit wird der Verkehr mit Ampeln und Umleitungen geführt.

Geschmückt wird der Kreisel Vorstadt, genauso wie die neuen, bereits erstellten Kreisel auf beiden Seiten der neuen Bahnüberführung, mit einer Skulptur des Boswiler Steinmetz Christian Majoleth. Während beim Kreisel von Bünzen her ein Notenschlüssel steht, erfreut von Wohlen her ein Halbmond. Der Notenschlüssel lehnt sich einerseits an das Motto der Gemeinde – «Boswil klingt» – an, anderseits macht er auf das berühmte Künstlerhaus aufmerksam. Der Halbmond findet sich im Wappen der Gemeinde wieder. Auf dem Kreisel Vorstadt wird eine moderne Skulptur stehen, welche die verschiedenen Mondphasen darstellt. Alle Skulpturen bilden eine Symbiose und sind aus Cristallina-Marmor aus dem Maggiatal gehauen.

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