Arni

Stalden und Zelgli: Arni weiht neue und neu renovierte Gebäude ein

Der reformierte und der katholische Pfarrer segnen gemeinsam die Fahnen, die symbolisch für die Schulhäuser Zelgli und Stalden stehen. Dominique Bitschnau

Der reformierte und der katholische Pfarrer segnen gemeinsam die Fahnen, die symbolisch für die Schulhäuser Zelgli und Stalden stehen. Dominique Bitschnau

Die Gemeinde Arni hat Grund zu feiern: Die Freiämter konnten das neu gebaute Schulhaus, das neu renovierte Schulhaus, das Schützenhaus und die neue Heizzentrale eingeweiht werden.

Dabei waren die meisten Gäste vor allem auf eines gespannt: Wie heissen denn nun die beiden Schulhäuser? Denn weil «neues und bestehendes Schulhaus» nicht besonders einfallsreiche Namen sind, hat die Gemeinde einen Namenswettbewerb veranstaltet.

Die Einwohner durften online über ihre Namensfavoriten abstimmen. An der Einweihungsfeier wurde das Geheimnis gelüftet. Schüler haben die bis anhin geheimen Namen auf zwei hohen Fahnen präsentiert.

Diese verkündeten in blauen Lettern auf hellblauem und rotem Grund: Das bestehende Schulhaus heisst künftig Stalden, das neue trägt den Namen Zelgli. Symbolisch segneten der katholische und der reformierte Pfarrer gemeinsam die Fahnen und gaben den beiden Schulhäusern somit ihren Segen.

Hell und top modern

Die neuen Räumlichkeiten sind mit grossen Fensterfronten ausgestattet, damit eine helle und freundliche Atmosphäre entsteht und die Einrichtung ist top modern. Vor allem die interaktive Wandtafel, die wie ein Smartphone zu bedienen ist, stiess bei vielen Besuchern auf Begeisterung.

Fast ein ganzes Jahr haben die Bauarbeiten gedauert. In Betrieb sind die neuen Schulräume bereits seit November.

«Die Bauzeit war für die Schule sehr intensiv und stressig», gab Schulleiterin Judith Lienberger zu. Lehrpersonen und Schüler mussten während der Bauzeit viele Einschränkungen erdulden und teilweise sogar ihre Klassenzimmer verlegen. Diese Phase hätten sowohl die Lehrer als auch Schulleitung und Gemeinde aber mit Bravour gemeistert, sagte die Schulleiterin. «Ich bedanke mich bei allen für die gute Zusammenarbeit.»

Steuern sinnvoll eingesetzt

Aufgrund des Bevölkerungswachstums und der beschlossenen Schulreform von sechs Jahren Primarschule musste die Gemeinde ihre Räumlichkeiten erweitern.

Arni entschloss sich gegen ein Provisorium, aber für einen Neubau sowie eine Renovation mit modernen Schulzimmern und Gruppenräumen. Es sollte etwas Nachhaltiges gebaut werden. An der Gemeindeversammlung vom Juni 2013 wurde ein Kredit von rund fünf Millionen gewährt.

In Arni stösst das Projekt auf grosse Zustimmung. «Ich finde es toll, dass die Gemeinde unsere Steuern sinnvoll für die nächste Generation einsetzt», meinte ein Besucher aus Arni, «das Projekt ist wirklich gelungen.»

Gleichzeitig wurde auch das renovierte Schützenhaus vorgestellt. Vorher war es eine «alte Hütte» neben dem Schulareal, heute ein gemütliches Klubhaus. Der Raum dient als Mittagstisch und kann für Vereins- oder Privatanlässe gemietet werden.

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