Bremgarten
Stadtratswahl: Duell Sommerhalder gegen Breitschmid bahnt sich an

Stephan Schertenleib verzichtet auf die zweite Runde der Stadtratsersatzwahl vom 14. Dezember. Es kommt zu einem Duell zwischen Daniel Sommerhalder von der SP und Manfred Breitschmid von der CVP.

Lukas Schumacher
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Die Kandidaten Daniel Sommerhalder (SP) und Manfred Breitschmid (CVP).

Die Kandidaten Daniel Sommerhalder (SP) und Manfred Breitschmid (CVP).

AZ

Entgegen seiner ursprünglichen Absicht nimmt Stephan Schertenleib nicht am zweiten Wahlgang teil; Schertenleib hatte in der ersten Runde der Stadtratsersatzwahl als Parteiloser mit 184 Stimmen das drittbeste Resultat der vier Kandidaten erzielt. «Ich möchte mich bis zu den Gesamterneuerungswahlen 2017 auf andere Art für Bremgarten und die Region einsetzen», teilt der 50-Jährige mit.

Gemäss einer Medienmitteilung ist Schertenleib soeben der Grünliberalen Partei Freiamt beigetreten. Im Weiteren haben ihn die Grünliberalen als Nachfolger der zurücktretenden Dora Weissenbach (CVP) fürs Mitwirken in der Kulturkommission Bremgarten nominiert. Im zweiten Wahlgang der Stadtratsersatzwahl vom 14. Dezember unterstützt die Grünliberale Partei Manfred Breitschmid von der CVP. Breitschmid sei ein Brückenbauer mit grosser Erfahrung und starkem Leistungsausweis, halten die Grünliberalen fest.

Erwarteter Zweikampf

Für den zweiten Wahlgang angemeldet wurden erwartungsgemäss Daniel Sommerhalder von der SP und Manfred Breitschmid von der CVP, die sich somit einen Zweikampf um den freien Sitz im Stadtrat Bremgarten liefern werden. Weitere Kandidaturen sind laut Stadtschreiber-Stellvertreter Michael Schär bis zum Anmeldeschluss gestern Mittwoch um 12 Uhr nicht im Rathaus eingegangen.

Der 65-jährige Manfred Breitschmid, langjähriger ehemaliger Leiter der St.-Josef-Stiftung, kann im zweiten Umgang nicht nur auf die Schützenhilfe der in Bremgarten noch nicht sehr aktiven Grünliberalen und die Unterstützung seiner Mutterpartei CVP zählen, sondern auch auf jene der beiden Ortsparteien FDP und SVP.

Sein Kontrahent, der 35-jährige Kommunikationsfachmann Daniel Sommerhalder, muss mit einem vergleichsweise bescheidenen parteipolitischen Sukkurs vorliebnehmen. Er wird selbstredend von seiner Partei SP unterstützt sowie von der Gruppierung «Läbigs Bremgarte». Im ersten Wahlgang schnitt Sommerhalder mit 562 Stimmen besser ab als Breitschmid, der 435 Stimmen totalisierte. Das Rennen im entscheidenden zweiten Wahlgang ist indes völlig offen.

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