Widen

Spatenstich für die «Oase» ist im kommenden Februar geplant

Bauauftakt in Sicht: In gut drei Monaten soll die Bauerei anlaufen.

Bauauftakt in Sicht: In gut drei Monaten soll die Bauerei anlaufen.

Lange kam das Neubauprojekt «Oase» der Stiftung Haus Morgenstern nur zögerlich voran. Jetzt zeichnet sich ein zügiger Baubeginn ab. Damit kann das Wohnangebot um 10 Plätze erhöht werden.

Erfreuliche Meldung vom Hasenberg ob Widen: Das langwierige Baubewilligungsverfahren für die «Oase» steht kurz vor dem Abschluss. In Kürze wird die Gemeinde Widen grünes Licht erteilen.

Danach kommt nochmals und letztmals das kantonale BKS (Departement für Bildung, Kultur, Sport) zum Zug. «Im Januar 2016 sollten alle Bewilligungen vorhanden sein», teilt Stiftungsrat und Baukommissionsleiter Viktor Stutz (Widen) mit. Dann gehts an die Realisierung des Wettbewerbssiegerprojekts des Stadtzürcher Architekturbüros Stalder und Buol.

Im Februar 2016 ist der Spatenstich geplant. Ende 2017 oder Anfang 2018, nach rund zweijähriger Bauzeit, wird die «Oase» eingeweiht und eröffnet.

50 statt 60 Betreuungsplätze

Mit dem Neubau auf dem heutigen Parkplatzgelände wird das Wohnangebot von 50 betreuten Erwachsenen auf 60 vergrössert. Der Erweiterungsbau Oase wird im ersten und zweiten Stock zwei Wohngruppen mit 23 Einzelzimmern beherbergen.

Im Erdgeschoss werden die Beschäftigungsstätten angegliedert, die Lingerie, der Geschenkladen, die Therapie- und Nebenräume. Das Untergeschoss nutzt man als Tiefgarage für 50 Autoabstellplätze des Personals.

Gesamtkosten: 8,5 Mio. Franken

Die Erweiterung und Modernisierung der Infrastruktur schlägt mit 8,5 Millionen Franken zu Buche, wovon eine Million für die neue Tiefgarage. Die Finanzierung des 8,5-Millionen-Brockens ist Sache der Stiftung Haus Morgenstern.

Der Kanton Aargau beteiligt sich mit 5,4 Millionen Franken an den Kosten, wobei dies ratenweise über den jährlichen Leistungsvertrag geschieht, den das Haus Morgenstern mit dem Kanton Aargau abgeschlossen hat.

Daneben wird der Gönnerverein Morgenstern einen namhaften Beitrag leisten. Unter dem Strich bleiben rund 3 Millionen Franken. Diese muss die Stiftung über die jährliche Betriebsrechnung finanzieren und innert 25 Jahren auch amortisieren.

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