Niederwil
Spatenstich: Die Feuerwehr soll im Herbst ins neue Magazin einziehen können

Nach umfassender Planung fand am Montagabend der Spatenstich für das neue Feuerwehrmagazin Niederwil/Fischbach-Göslikon statt. Die Kosten belaufen sich auf 2,7 Millionen Franken.

Toni Widmer
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Spatenstich: Im Herbst soll der Neubau bereits fertig sein. Toni Widmer

Spatenstich: Im Herbst soll der Neubau bereits fertig sein. Toni Widmer

Nach der neuen Klassierung der Feuerwehr Niederwil/Fischbach-Göslikon in der Stufe 4A war im Reusstal einige Gedankenarbeit nötig. Vorerst musste man sich darüber klar werden, ob man überhaupt noch eigenständig bleiben wollte und konnte.

«Und dann begann die Planung, denn für die in der neuen Stufe geforderte Ausrüstung war im bestehenden Feuerwehrmagazin kein Platz mehr vorhanden», erklärte der Niederwiler Vizeammann Peter Gauch am Spatenstich zum neuen Feuerwehrgebäude. In die Planung seien nicht nur viele Stunden, sondern auch viel Herzblut investiert worden.

Das was jetzt gebaut würde, entspräche voll und ganz den Ansprüchen der Feuerwehr. Es sei jedoch nicht nur ein zweckmässiger Bau, es werde auch ein schöner Bau, der sich in die bestehende Umgebung im Dorfkern einfüge, hielt Feuerwehrkommandant Andreas Seiler fest.

Er dankte insbesondere der ehemaligen Gemeinderätin Evi Pfister aus Fischbach-Göslikon sowie dem ehemaligen Gemeinderat Kurt Studer, Niederwil. Sie hätten das wichtige Geschäft gegen Ende ihrer Amtszeit noch mit viel Engagement aufgegleist.

An der Stelle des alten Magazins

Der vom Architekturbüro Oeschger geplante Bau wird rund 2,7 Mio. Franken kosten. Die Gebäudeversicherung hat einen Beitrag von rund 650 000 Franken in Aussicht gestellt. Das Gebäude wird an der gleichen Stelle realisiert, an der das bisherige Feuerwehrmagazin steht. Dieses wird in den nächsten Tagen abgebrochen. Der Neubau soll im Spätherbst bezugsbereit sein.

Beschlossen worden ist das neue Magazin von den beiden Gemeindeversammlungen im Herbst 2013. In der Feinplanung hat sich seither noch eine kleine, aber markante Änderung ergeben. Statt wie ursprünglich vorgesehen, gibt es eine Holzfassade statt einer Profilblechverkleidung. Damit will man dem Ortsbild Rechnung tragen. Der bewilligte Kredit soll dafür gut reichen.