Merenschwand
Spatenstich: Bald grünt es nicht nur für den Fussballclub

Mit dem Spatenstich wurde die Realisierung eines neuen Rasensportplatzes in Angriff genommen. Er soll im Frühling betriebsbereit sein und zur ebenfalls in Bau befindenden Dreifachturnhalle passen.

Eddy Schambron
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Gemeindeammann Hannes Küng machte den Spatenstich mit dem Bagger; für Schaufeln wäre der Boden schlicht zu trocken und zu hart gewesen.

Gemeindeammann Hannes Küng machte den Spatenstich mit dem Bagger; für Schaufeln wäre der Boden schlicht zu trocken und zu hart gewesen.

Eddy Schambron

Darauf haben die turnenden Vereine von Merenschwand, allen voran der Fussballclub, lange gewartet: Der Spatenstich für einen neuen Rasensportplatz machte ein Ende unter ein jahrelanges Ringen und Warten.

Einsprachen und die Beurteilung bis vor Verwaltungsgericht hatten das Werk blockiert. «Wir werden sicher vor der 10- Jahre-Marke hier einen grünen Rasen sehen», sagte Gemeindeammann Hannes Küng gestern erleichtert.

Projekt 2006 gestartet

Der Rasensportplatz wurde auch notwendig, weil die Schulanlage von Merenschwand ausgebaut wird; erst im Juni dieses Jahres konnte mit dem ebenfalls durch Einsprachen lange verzögerten Bau der Dreifachturnhalle begonnen werden.

An der Dezember-Gemeindeversammlung von 2006 sagte die Einwohnergemeindeversammlung Ja zur Projektierung eines neuen Rasensportplatzes, ein Jahr später wurde die Ausführung beschlossen.

Die Baubewilligung erlangte allerdings erst sieben Jahre später ihre Rechtskraft. Im nächsten Frühling soll nun der neue Platz eingeweiht werden; der Baukredit beläuft sich auf 560 000 Franken.

Beitrag von Kanton

Mit Freude konnte Küng die Gäste beim Spatenstich davon in Kenntnis setzen, dass der Kanton die Realisierung des Rasensportplatzes mit einem namhaften finanziellen Beitrag unterstützt.

«Als Buben haben wir noch auf einer gemähten Streumatte Fussball gespielt», erinnerte sich der Gemeindeammann. In Zukunft würden die Merenschwander auf einem technisch hochstehenden Rasensportplatz trainieren und spielen können.

Bis es so weit sei, müsse allerdings mit umfangreichen Materialtransporten gerechnet werden. Weil sich die Schulanlage in unmittelbarer Nähe befindet, werden auch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen.