Berikon
SP-Kandidat Stephan Haag schafft den Einzug in den Beriker Gemeinderat

SP-Mann Stephan Haag schafft die Wahl in den Gemeinderat Berikons. Dies, obwohl im Endspurt des Wahlkampfes anonyme Vorwürfe gegen ihn verbreitet wurden. Haag verbuchte 34 Stimmen mehr, als sein FDP-Kontrahent Samuel Sommerhalder.

Dean Fuss
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Gewählt: SP-Kandidat Stephan Haag.ZVG

Gewählt: SP-Kandidat Stephan Haag.ZVG

Die SP ist neu doppelt vertreten im Gemeinderat von Berikon. Neben Rosmarie Groux, die ihre Wiederwahl mit 884 Stimmen problemlos schaffte, setzte sich Stephan Haag (614 Stimmen) in der Kampfwahl gegen den FDP-Kandidaten Samuel Sommerhalder (580) dank 34 Stimmen mehr durch.

Frei geworden war der Sitz durch den Rücktritt von Alfred Bossard (FDP), der nach acht Jahren im Rat per Ende Dezember aufhören wird.

In den letzten Tagen vor der Wahl hatte in Berikon ein aufgetauchtes Flugblatt für Aufregung im Schlussspurt des Wahlkampfes gesorgt: Unbekannte hatten dem nun gewählten Haag darin mangelnde Teamfähigkeit und einen fragwürdigen Führungsstil als Schulpflegepräsident vorgeworfen.

Haag hat Ende letzter Woche auf das Flugblatt reagiert, und die darin geäusserten Vorwürfe gegenüber der az dementiert. Wie der Ausgang der gestrigen Wahl nun zeigt, scheint der anonyme Flyer Haag ganz offensichtlich nicht geschadet, sondern sogar eher noch genützt haben.

Glanzresultate für Stefan Bossard

Zwei Glanzresultate fuhr der parteilose Stefan Bossard bei den gestrigen Wahlen ein: Mit 1050 Stimmen wurde er im Gemeinderat und mit 1019 Stimmen in seinem Amt als Gemeindeammann bestätigt.

Neben Bossard und Groux schafften auch Otto Eggimann (CVP, 939 Stimmen) und Felix Baur (FDP, 839) ihre Wiederwahl problemlos. Groux wurde zudem als Vizeammann mit 814 Stimmen bestätigt.

Kampfwahlen um Kommissionen

In der Kampfwahl um die fünf Plätze in die Finanzkommission der Einwohnergemeinde scheiterte Manfred Kaufmann (592 Stimmen). Rolf Huber (919), Cornel Egger (910), Marco Beng (887), Yvonne Jenny (772) und Gregor Biffiger (674) wurden gewählt.

In die Steuerkommission wurden derweil Roland Stoller (851), Stephan Knaus (786) und Hans-Martin Schaub (667) gewählt. Thomas Rücker (602) hingegen fehlten 65 Stimmen.

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