Villmergen

Sozialhilfebezüger: Noch keine neue Wohnung

Die Familie des Sozialhilfebezügers in Villmergen zieht jetzt doch nicht in den Kanton Zürich.

Die Sozialbezüger-Familie aus Villmergen, deren Schicksal in den Medien und auf Social Media für Schlagzeilen gesorgt hat, zieht nicht in den Kanton Zürich. Die Meldung in der AZ vom 14. Februar beruhte zwar auf seriösen Informationen, diese haben sich im Nachhinein jedoch als zu voreilig herausgestellt. Die Redaktion entschuldigt sich dafür. Wie es mit der Familie jetzt weitergeht, ist noch offen. Sie muss aus ihrer Wohnung ausziehen und sucht nach wie vor eine neue Bleibe.

Notwohnung ist bezugsbereit

Die Gemeinde Villmergen hat eine Notwohnung bereitgestellt. Diese wurde in «Blick»-Artikeln als verschimmelt und unbewohnbar bezeichnet. Auch deshalb sei die Familie stark verunsichert und wolle festhalten, da sei Schimmel gewesen, bevor die Gemeinde Arbeiter in die Wohnung geschickt habe, sagt die Person, welche die Familie begleitet, gegenüber der AZ: «Sie haben die Flecken gesehen und man hat ihnen erklärt, die Wohnung sei verschimmelt und das sei für die Kinder gefährlich. Deshalb hat die Familie verständlicherweise Angst um die Gesundheit ihres Nachwuchses.»

Die Not-Wohnung in Villmergen ist laut Gemeinderat nach wie vor bewohnbar und bezugsbereit. Die Familie hat allerdings ein weiteres Problem: Eine Tochter ist nach massiven Beinoperationen zurzeit auf einen Rollstuhl angewiesen, die Wohnung befindet sich jedoch im 1. Stock. Diesbezüglich werde jetzt im Gespräch versucht, eine gangbare Lösung zu finden, erklärte die Begleiterin der Familie.

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