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Sogar ein kleiner Gast aus Kiew war an der Premiere dabei

50 junge Artisten vom Jugend Circus Biber haben zur grossen Premiere geladen. Das Programm «Schatzinsel» besticht durch 16 tolle Nummern und eine Schatzsuche.

Carolin Frei
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Akrobatik auf dem Seil
11 Bilder
Die Biber-Band kurz vor dem Spiel
Die Schotten kamen mit ihren Diabolos
Akrobatik auf dem Seil
Die Papillons überzeugten durch Eleganz und Poesie
Die Papillons überzeugten durch Eleganz und Poesie
Sogar ein kleiner Gast aus Kiew war an der Premiere dabei
Gutes Balance-Gefühl ist hier gefragt
Auf Fässern zu balancieren ist gar nicht so einfach
Die Schotten kamen mit ihren Diabolos
Die Feuerspeier werden ihrem Namen gerecht

Akrobatik auf dem Seil

Carolin Frei

Mit peppiger Musik der hauseigenen Biber-Band startete der Premierenabend im gut besetzten Zirkuszelt.. Voller Poesie, Leichtigkeit und Eleganz ging es mit den Papillons weiter, die ihr Können am Vertikalseil unter Beweis stellten. Kaum waren die Schmetterlinge entschwunden, kamen die Schatzsucher, die mit den Clowns den roten Faden im Programm bildeten. Ihr Ziel: Das Geheimnis der Schatzinsel zu lüften. Bevor es soweit war, galt es viele Hürden zu meistern. Auch von den Artisten.

So absolvierten etwa die Hocheinradspezialisten einen anspruchsvollen Parcours, die Jongleure liessen Tücher, Bälle und Keulen durch die Luft wirbeln und die Rope Skipper zeigten, was man einem Springseil alles entlocken kann. Sie wurden mit einem tosenden Applaus bedacht. Auch die Diabolo-Nummer der Schottenröcke, die auf dem Seil tanzenden Kobolde und die Feuerspeier zogen Aufmerksamkeit auf sich. «Die Clowns haben wir nach Jahren wieder ins Programm aufgenommen», sagt Jacqueline Bérard. Sie leitet zusammen mit Corinne Dürst den Jugend Circus Biber. «Zudem haben wir zwei neue Akrobatikelemente», betont sie. Die Kinder würden nicht mehr auf Kugeln balancieren, sondern auf alten Weinfässern.

Zauberhaft und spannend

«Das mit dem Feuer hat mir Angst gemacht. Aber sonst hat mir alles gefallen», sagt die fünfjährige Michelle, die zu Besuch bei ihrer Grossmutter in Fischbach-Göslikon weilt, sonst aber mit ihrer Familie in Kiew in der Ukraine lebt. Gefallen hats auch der Grossmama Ursula Hoppler. «Es war super, einfach gewaltig. Die Freude stand den jungen Artisten ins Gesicht geschrieben», sagt sie. Freude hat es in der Tat gemacht.

Dies bestätigen Valérie, die erstmals bei der Jonglier-Nummer dabei ist, Charon, der zum zweiten Mal mit dem Dia bolo und der Seileinlage auftritt und Tamara, die zum 3. Mal am Trapez und bei der Bodenakrobatik ihr Können zeigt. Damiano alias Peter Pan ist bereits seit vier Jahren auf dem Hocheinrad und als «Geschichtenerzähler» mit von der Partie. «Nächstes Jahr werde ich vielleicht zur Biber-Band stossen. Geschichten erzählen macht mir Spass, aber nach vier Jahren reizt mich nach etwas Neues». Sagts, streift sich sein grünes Gewand über und macht sich auf zum zweiten Showblock nach der Pause.

Der Circus Biber tritt bis am 8. September noch neunmal auf, alle Aufführungsdaten auf www.jugend-circus-biber.ch