Bremgarten
So bunt ist die Altstadt nur in der 5. Jahreszeit

Mehrere Tausend Zuschauer genossen den Umzug vom Bahnhof bis ins Casino.

Dominic Kobelt
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Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
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Fasnachtsumzug Bremgarten
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017
Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017

Fasnachtusumzug Bremgarten 2017 Fasnachtusumzug Bremgarten 2017

Die Nachbarn aus Zufikon machten den Anfang: Die Sädelgeischter marschierten als erste die Bremgarter Umzugsroute entlang. Für manchen Wagen, der ihnen folgte, wurde es etwas eng, viele Tausend Zuschauer hatten sich am Strassenrand eingefunden und feierten kräftig mit. 48 Gruppen und Guggenmusiken nahmen teil, über zwei Stunden dauerte der Bremgarter Umzug.

Besonders positiv fiel in diesem Jahr der Nachwuchs auf, die Kleinsten haben sich sehr originell verkleidet. So war die Klasse 5a aus Zufikon als Emojis unterwegs, das Schulhaus Staffeln als Wassergeister und die Schüler aus dem Schulhaus Promenade haben sich getreu dem Motto «Es spinnt, spukt und klappert auf See!» verkleidet. Was ihnen allerdings in ferner Zukunft blühen könnte, ist alles andere als rosig und wurde von den Wagewörger Schongau zum Thema gemacht: «AHV, schaffe bis zom Tod». Mit motorisierten Rollatoren und Rollstühlen kämpften sie sich durch die Altstadt, wobei von Zeit zu Zeit ein Senior aus seinem Gefährt fiel und auf der Strasse liegen blieb, bis ihm die Krankenschwestern zu Hilfe kamen. Und falls es davon zu wenig gehabt hätte, dann hätten die Rentner nur wenige Wagen weiter Hilfe bekommen. Der Neeser Clan war zwar nicht mit Blaulicht unterwegs, aber blau ging es allemal zu und her, denn die Wohler waren als Schlümpfe verkleidet.

Zürcher in Bremgarten

Die Organisatoren, die Schpitelturmclique, waren mit einer Geisterbahn unterwegs und liessen mutige Zuschauer mit einem Geisterbahnwagen die Rampe hinabdüsen. Aber nicht nur Gruppen aus der Region waren angereist, offenbar gibt es auch im Nachbars-kanton Fasnächtler, obwohl Zürich dafür nicht gerade bekannt ist. Der Knabenverein Aesch riss die mitgebrachte Hütte gleich selber wieder ab und die luschtige Dietiker brachten den Aargauern einen Rat mit: «Lache isch gsund».

Wer nach dem Umzug noch nicht genug Fasnacht hatte, der konnte am Ende der Umzugsroute, im Casino, gleich weiterfeiern.