Wohlen

Situation spitzt sich zu: Gemeinderat nimmt zweiten Anlauf für Informatik-Stellen

Für die Betreuung der Informatik braucht es in Wohlen mehr Stellen. az

Für die Betreuung der Informatik braucht es in Wohlen mehr Stellen. az

Mit einem zweiten Anlauf versucht der Gemeinderat, den nötigen Stellenausbau im Bereich Informatik doch noch durchzubringen.

Mit zum Teil hanebüchenen Argumenten wurde im Wohler Einwohnerrat am 24. November 2013 ein Stellenausbau im Bereich Informatik zurückgewiesen. Jetzt nimmt der Gemeinderat einen zweiten Anlauf: «Es liegt in der Verantwortung des Gemeinderates, dafür besorgt zu sein, dass die Gemeindeverwaltung ihren Aufgaben nachkommen kann und der Vollzug der an die Gemeinde übertragenen gesetzlichen Aufgaben gewährleistet wird.

Dementsprechend ist sicherzustellen, dass die notwendigen Betriebsmittel der Gemeindeverwaltung in der erforderlichen Form zur Verfügung stehen», schreibt der Gemeinderat in der Begründung für den erneuten Vorstoss.

Die Informatik, erklärt der Gemeinderat weiter, sei zweifelsohne eines der wichtigsten Betriebsmittel, welches als Grundlage für eine in allen Belangen ordnungsgemäss funktionierende Verwaltung diene. Die Situation in Bezug auf diesen Bereich habe sich seit November noch einmal zugespitzt.

Es stünden verschiedene dringende Projekte an, für deren Umsetzung neben der Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes weder personelle noch finanzielle Ressourcen vorhanden seien. Bereits seien die Informatik-Defizite im laufenden Betrieb spürbar: «Das macht sich unter anderem in verzögerten Reaktionszeiten und partiellen Systemausfällen bemerkbar», schreibt der Gemeinderat.

Der langen Rede kurzer Sinn: Es braucht eine zusätzliche Stelle im Bereich Informatik. Die letzte Pensenerhöhung gab es vor 14 Jahren, die Ausgaben haben seither massiv zugenommen. Für das beantragte 80-Prozent-Pensum ist – inklusive Sozialleistungen – mit jährlich wiederkehrenden Personalkosten von rund 104 000 Franken zu rechnen.

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