Sins
Siga 2014: Gewerbe macht die Schweiz stark

80 Ausstellerinnen und Aussteller waren an der Sinser Gewerbeausstellung vertreten. Ständerätin Pascale Bruderer dankt an ihnen für ihr Engagement in der Berufsbildung.

Eddy Schambron
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Ständerätin Pascale Bruderer und OK-Präsident Vigi Dörig machen sich mit vielen Eröffnungsgästen und Gewerbetreibenden auf den Rundgang durch die Siga 2014 in Sins.

Ständerätin Pascale Bruderer und OK-Präsident Vigi Dörig machen sich mit vielen Eröffnungsgästen und Gewerbetreibenden auf den Rundgang durch die Siga 2014 in Sins.

Eddy Schambron

Eine Gewerbeausstellung ist ein Brückenschlag in dreierlei Hinsicht. Das betonte Ständerätin Pascale Bruderer gestern an der Eröffnung der Siga 2014, der Sinser Gewerbeausstellung, vor einem grossen Publikum.

Der Brückenschlag gehe vom Gewerbe zu den Konsumenten über die Generationen und zur Berufsbildung. Sie sei gerne nach Sins gekommen, auch als Ausdruck der Wertschätzung der grossen Leistung, die das Gewerbe erbringe.

An der Ausstellung würden die Leidenschaft der Gewerbetreibenden, die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen spürbar. «Die Leute wollen wieder vermehrt dort einkaufen, wo sie die Menschen, die Gesichter hinter dem Angebot kennen», zeigte sich Bruderer überzeugt.

Wer vor Ort einkauft, gibt dieses Beispiel auch an die nächste Generation weiter. Eine Gewerbeausstellung sei zudem ideal, sie mit der ganzen Familie zu geniessen.

So werde die Bedeutung des Gewerbes auch für die Jugendlichen spürbar. Besonders freute sich die Ständerätin am Engagement der Sinser Gewerbler, Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.

«Die Berufsbildung ist eine Stärke der Schweiz und hat eine grosse Integrationskraft auch im gesellschaftlichen Sinn. Berufsbildung braucht ein Gewerbe, das auf die Jungen setzt und ihnen Perspektiven ermöglicht.»

Dank an die Gemeinde

Vigi Dörig, OK-Präsident der Siga 2014, lobte die Aussteller: «Erstaunlich, was sie in der letzten Woche aufgebaut haben. Und alle haben einander geholfen, wenn Not am Mann war.» 80 Ausstellerinnen und Aussteller zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen.

Erfreut zeigte sich Dörig auch über die Delegationen der umliegenden Gemeinden, die zur Eröffnung nach Sins gefahren sind. Er dankte der Zivilschutzorganisation Oberes Freiamt und der Gemeinde Sins für die Unterstützung. «Ohne das Entgegenkommen und die Mithilfe der Gemeinde wäre für die Gewerbetreibenden eine solche Ausstellung nicht auf die Beine zu stellen.»

Herzblut der Gewerbetreibenden

Viel Anerkennung brachte der Sinser Gemeindeammann Josef Huwiler mit: «Man spürt das Herzblut und die grosse Freude der Gewerbetreibenden, sich von der besten Seite zu zeigen.» Die Ausstellung mache einmal mehr deutlich, wie vielfältig das Gewerbe der Region und seine Dienstleistungen vor der Haustüre sei.

«Ohne Gewerbe wäre ein lebendiges Sins nicht möglich.» Das Wachstum der Region stütze sich auch auf das Angebot der lokalen Dienstleister. «Der Gemeinderat hat dieses Jahr 90 Baugesuche bewilligt, das verspricht dem hiesigen Gewerbe viel Arbeit.» Die Gemeinde sei zudem immer bestrebt, möglichst viele Arbeiten in der Region zu vergeben.

Alle fünf Jahre

Die Siga findet jetzt nach 1999, 2004 und 2009 zum vierten Mal statt und dauert bis Sonntagabend. Auf dem Schulareal Letten haben die Gewerbetreibenden beeindruckende Stände aufgebaut, wie der Präsident des Gewerbevereins Sins und Umgebung, Guido Waldispühl, erfreut feststellte. Er dankte dem Organisationskomitee für die grossartige Arbeit. Neben der Präsentation des regionalen Gewerbes kommen übrigens auch die Unterhaltung und kulinarische Höhenflüge nicht zu kurz.

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