Kriminalität

Sieben Einbrüche in der Nacht auf heute – Täter flüchtig

In einem Fall sind die Einbrecher über ein schräg gestelltes Fenster in die Wohnung gelangt. (Symbolbild)

In einem Fall sind die Einbrecher über ein schräg gestelltes Fenster in die Wohnung gelangt. (Symbolbild)

Letzte Nacht wurden gleich mehrere Gemeinden von Einbrechern heimgesucht. Unbekannte schlugen in Teufenthal, Hägglingen und Dottikon in Wohnhäusern und Wohnungen zu. Die Täter erbeuteten Bargeld, Schmuck und ein Mobiltelefon.

Gleich an mehreren Orten waren Einbrecher am Werk. Eine Bewohnerin nahm am heute Nacht, kurz nach 3 Uhr, verdächtige Geräusche wahr. Als sie nachschaute, stellte sie Taschenlampenlicht fest. Auf ihr Rufen hin flüchteten die Unbekannten durch den Wintergarten. Sofort verständigte die Bewohnerin die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Aargau. Die erste Patrouille der Kantonspolizei war nur wenige Minuten nach dem Meldungseingang vor Ort. Trotz der «intensiven Suche», so die Kantonspolizei, konnten die Täter unerkannt flüchten. 

In den Morgenstunden wurden weitere vier Einbrüche in Einfamilienhäuser in Teufenthal gemeldet. Die Einbrecher bohrten in drei Fällen ein Loch in ein Fenster oder die Terrassentüre und öffneten dieses anschliessend. In einem Fall drangen die Unbekannten durch die Kellertüre ins Einfamilienhaus. Die Hausbewohner waren jeweils am Schlafen und bemerkten den Einbruch erst am Morgen. Die Täter erbeuteten Schmuck, Bargeld und ein Mobiltelefon.

Dreiste Einbrecher

Auch in Hägglingen und Dottikon waren Einbrecher aktiv. In Hägglingen stellte ein Bewohner bei seiner Rückkehr fest, dass Unbekannte via schräggestelltem Fenster während den Abendstunden in seine Wohnung eingedrungen waren und Bargeld gestohlen haben. 

In Dottikon stiegen um zirka 21.30 Uhr zwei Unbekannte auf die gleiche Weise in eine Wohnung ein. Sie wurden aber durch den anwesenden Bewohner überrascht, worauf sie sogleich die Flucht ergriffen. Trotz Grossfahndung konnten die Einbrecher unerkannt entkommen. 

Die polizeilich registrierten Zahlen betreffend Einbrüche bewegen sich auf mittlerem Niveau. Die jüngsten Fälle zeigen, wie aktiv und dreist Einbrecher seit Wochen handeln. Die Kantonspolizei Aargau stellt auf ihren Patrouillen immer wieder verdächtige Personen und Fahrzeuge fest, denen aber trotz eingehender Kontrolle ihnen meist keine Straftaten nachgewiesen werden können. Die Polizei mahnt zu erhöhter Wachsamkeit und bittet, verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend zu melden (Notruf 117). (jgl)

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