Bremgarten
Sie setzen sich mit Schere und Papier für Kinder auf der Flucht ein

Vier Bremgarter Familien haben sich mit selbst gebastelten Dekorationen für die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» engagiert.

Jeremy Chavez (Text und Fotos)
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Jeder Rappen zählt Spendenaktion

Jeder Rappen zählt Spendenaktion

Alles begann vor drei Jahren mit einer Handvoll Kindern und einem Tisch voller selbst gebastelten Kerzen. Mehr brauchte Felix Kutter damals nicht, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Auch dieses Jahr stand er wieder beim Spittelturm in Bremgarten im Einsatz – für die Aktion «Jeder Rappen zählt». Ein einfacher Tisch reichte allerdings bei weitem nicht mehr. Zwölf Kinder und acht Erwachsene aus Bremgarten haben in den letzten zwei Wochen ihrer Kreativität freien Lauf gelassen, um für Kinder auf der Flucht zu basteln, kleben und zu nähen.

Die Idee für die mittlerweile traditionsreiche Spendenaktion kam Kutter damals bei einer Velotour. In den vergangenen drei Jahren hat er sie weiter ausgebaut, bis heute ein gemütlicher Stand auf dem Spitelturmplatz mit Musik, Raclette und Glühwein die Weihnachtsbummler überraschte.

Jeder Rappen zählt Spendenaktion Vier Bremgarter Familien setzten sich mit selbstgebastelten Dekorationen für Kinder auf der Flucht ein.
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Jeder Rappen zählt Spendenaktion Vier Bremgarter Familien setzten sich mit selbstgebastelten Dekorationen für Kinder auf der Flucht ein.
Jeder Rappen zählt Spendenaktion Vier Bremgarter Familien setzten sich mit selbstgebastelten Dekorationen für Kinder auf der Flucht ein.

Jeder Rappen zählt Spendenaktion Vier Bremgarter Familien setzten sich mit selbstgebastelten Dekorationen für Kinder auf der Flucht ein.

Die vier Familien unterstützen mit ihrem Einsatz die Aktion »Jeder Rappen zählt» (JRZ) von SRF. Am Sonntag ging es dann nach Luzern, um die Kollekten persönlich an die Moderatoren in der «JRZ»-Glasbox zu übergeben. Lorine Wobmann, eine der engagierten Kinder hat selber während zehn Tagen für diesen Stand gebastelt und freut sich, nun einen persönlichen Beitrag leisten zu können. Neun lange Stunden stand sie mit ihren Kolleginnen am Samstag in der nebligen Kälte. Doch sie wusste, dass sich jede einzelne Minute lohnte. Selbstverständlich hoffte die Primarschülerin auf einen möglichst grossen Ertrag und zählte nach jeder neuen Spende das Total nach. Und mit jedem Batzen wurde das Lächeln der Kleinen grösser. Denn jeder Rappen (wird ge-) zählt!

Mit seinem Einsatz ist Felix Kutter Teil einer globalen Solidarisierung zur Unterstützung von Kindern, die ohne Familie auf der Flucht sind. Ein Projekt, das ihm als Familienvater sehr am Herzen liegt. «Man sollte in der Weihnachtszeit erst recht versuchen, etwas Gutes zu tun.»

Die «JRZ»-Glasbox steht noch bis zum 23. Dezember in Luzern. Weitere Infos zur Spendenaktion finden Sie auf der Homepage von srf.ch.