Villmergen

Sicherheit auf Schulweg: Gemeinderat vertröstet die besorgten Eltern

Schulbusstreit

Christine Pocaterra wünscht sich für die Kinder aus dem Ballygebiet einen Schulbus. (Symbolbild)

Schulbusstreit

100 Unterschriften hätte es gebraucht, doch es wurden 157. Die Petition einer Villmergerin, die sich um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg sorgt, stiess auf grosse Resonanz. Christine Pocaterra wünscht sich für die Kinder aus dem Ballygebiet einen Schulbus. Derzeit müssen sie vom Bahnhof Dottikon-Dintikon aus mit dem öffentlichen Bus in die Schule fahren. Besonders für die jüngeren Kinder sei dies keine leichte Aufgabe.

Nun hat der Gemeinderat ihr Anliegen beantwortet, respektive sie auf später vertröstet. Der Gemeinderat schreibt: «Die Petition ist am 13. März 2020 beim Gemeinderat Villmergen eingegangen. Der Gemeinderat wird die Petition bearbeiten. Unter anderem aufgrund der Situation rund um das Coronavirus wird sich die Bearbeitung verzögern. Der Gemeinderat hat die Initianten darüber und über die nächsten Schritte schriftlich informiert.» Mit dem Schulweg der Kinder aus dem Villmerger Ballygebiet hat sich bereits das Aargauer Verwaltungsgericht beschäftigt.

Eine Familie hat gegen die Gemeinde geklagt und in mehreren Punkten recht bekommen (die AZ berichtete). Zwar bezieht sich das Urteil auf den spezifischen Fall, doch darin hält das Gericht fest, dass der Schulweg mit dem öffentlichen Bus für Kindergartenkinder problematisch sei. «So hat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern entschieden, dass ohne Begleitung der sichere Transport von 4- bis 6-jährigen Kindern mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gewährleistet ist», heisst es im Urteil. (fvo)

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