Villmergen

Sicherer Schulweg für die Kinder aus dem Ballygebiet – erste Fortschritte nach Petition

Neu fährt ein Entlastungsbus direkt nach Villmergen. (Symbolbild)

Neu fährt ein Entlastungsbus direkt nach Villmergen. (Symbolbild)

Die Gemeinde meldet erste Entwicklungen: Ab Montag verkehrt ein Entlastungsbus direkt nach Villmergen und bekommt auch eine neue Haltestelle.

Die Schulwegproblematik für die Kindergärtner und Schüler aus dem Villmerger Ballygebiet ist immer wieder ein Thema. Die Tatsache, dass beispielsweise schon Vierjährige mit dem öffentlichen Bus in den Kindergarten fahren müssen, beschäftigte viele. Diesen Frühling lancierte beispielsweise mit der Villmergerin Christine Pocaterra eine Mutter eine Petition mit 157 Unterstützern und wünschte sich einen Schulbus für die Kinder aus dem Ballygebiet. Der Gemeinderat nahm die Petition damals entgegen.

Nun vermeldet die Gemeinde erste Fortschritte. «Die noch nicht lange tätige Arbeitsgruppe Schulwege bewirkt schon für das am 10. August startende neue Schuljahr Verbesserungen. In Zusammenarbeit mit der Postauto AG, der Geissmann Busbetriebe, dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt, den SBB und der Bauverwaltung resultieren für die Schulwege der Kinder im Ballygebiet erfreuliche Optimierungen», heisst es in einer Mitteilung.

Bus muss nicht mehr über Dintikon fahren

Neu ist, dass der mit dem «Hänsel-&-Gretel-Symbol» gekennzeichnete Entlastungsbus nicht mehr auf der gleichen Strecke wie der ordentliche Bus der Linie 346 fährt. Dieser Bus, den vor allem die Kleinsten benützen würden, fährt am Vormittag und neuerdings auch an zwei Schulnachmittagen vom Ballygebiet express direkt nach Villmergen und nicht mehr über Dintikon.

Das Ballygebiet bekommt zudem an der Bahnhofstrasse die neue Bushaltestelle Alte Bruggerstrasse. Der Gemeinderat schreibt dazu: «Bedienen wird der Zusatzbus die einseitige Haltestelle Alte Bruggerstrasse und die Haltestelle Güterstrasse sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt. Die Kindergartenkinder und jungen Schüler brauchen die stark befahrene Bahnhofstrasse nicht mehr zu überqueren. Und sie müssen pro Weg deutlich weniger lang im Bus fahren. So kommen die Kleinen im Ballygebiet nicht nur in den Genuss eines sehr sicheren Schulwegs, sondern sie dürfen zu Hause auch eine längere Mittagspause verbringen.»

Für Christine Pocaterra ist die jüngste Entwicklung grundsätzlich positiv. Sie schreibt diese auch dem Druck zu, den sie und andere Personen gegenüber der Gemeinde aufsetzte. Sie sagt zur «Aargauer Zeitung» aber auch: «Wir warten mal ab, ob es auch so sein wird, wie nun angekündigt worden ist.» 

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