Buttwil

Seit 1970 wird hier geflogen – von Unfällen blieb der Flugplatz nicht verschont

Der Buttwiler Flugplatz wurde als Ersatz errichtet, dient Hobbysportlern und ist ein beliebtes Ausflugsziel im Freiamt.

Der Flugplatz Buttwil wurde 1970 als Ersatz für den Flugplatz Spreitenbach, welcher dem Güterbahnhof und dem immer grösser werdenden Flughafen Zürich weichen musste, eröffnet. Realisisert haben ihn Rudolf und Werner Eichenberger, der Platz wird  seit 2001 als Aktiengesellschaft in privatem Besitz verwaltet.

Mit seiner 675 Meter langen Graspiste kann er von kleineren Flugzeugen sowie von Helikoptern das ganze Jahr hindurch benützt werden. Seit 1970 bis heute hat die Flugschule Eichenberger AG unzähligen Personen den Einstieg in die Fliegerei ermöglicht. Der Flugplatz bietet auch Raum für die Segelfliegerei, für die Fallschirmgruppe Freiamt. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur für jene, die ab Buttwil  einen Rundflug absolvieren wollen.

In all den Jahren blieb der Flugplatz oder seine nähere Umgebung nicht immer von Unfällen verschont. Ein besonders tragisches Unglück geschah am 25. Juni 2003, als eine Tandem-Masterin und ihr Passagier den abendlichen Fallschirmsprung nicht überlebten.

2013 überschlug sich im Februar eine Cessna F152 nach der Landung auf der schneebedeckten Piste, wobei der Pilot mit dem Schrecken davon kam. Selbstverständlich wird der Flugplatz auch von Rettungskräften beübt: 2007 war beispielsweise die Stützpunktfeuerwehr Muri+  mit 120 Dienstleistenden auf dem Platz, um einen angenommenen Helikopterabsturz mit Brand eines Gebäudes zu bewältigen.

Autor

Eddy Schambron

Eddy Schambron

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