Bremgarten
Schwungvoller Ferienabschluss mit rund 80 Betrieben an der Gewerbeausstellung

An der Bremgarter Gewerbeausstellung (Brega) durften die Besucher dieses Wochenende das Schaffen der KMU mit allen Sinnen erfahren.

Dominic Kobelt
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Brega 2016
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Die Regionalpolizei hat keine Nachwuchssorgen.
Die Oberländer Modellbahn tuckerte über das Gelände.

Brega 2016

Dominic Kobelt

Für die Feinschmecker gab es an einer Grosszahl von Ständen Leckereien, von Popcorn bis zum spanischen Schinken. Wer mehr auf Action aus war, der setzte sich in den Auffahrsimulator. Mit sieben km/h «rasten» die Autositze auf die Wand zu, wo sie abrupt stoppten. Trotz der recht niedrigen Geschwindigkeit wurden die Insassen ordentlich durchgeschüttelt. Gemütlichere Fahrten versprach die Oberländer Modellbahn, die ihre Runden über das Festgelände drehte.

Nähe zur Bevölkerung

Natürlich zeigten die Aussteller aber auch, was in der Region alles hergestellt wird und welche Dienstleistungen angeboten werden. Regierungsrat Urs Hofmann bezeichnete in seiner Eröffnungsrede ein florierendes lokales Gewerbe als eines der Mittel gegen die Frankenstärke. «Die Nähe zur Bevölkerung unterscheidet ein KMU von einem Grosskonzern, dessen Führungscrew oft weit weg wohnt. So fällt es ihnen in einer Krise leichter, die Produktion in ein anderes Land zu verlagern und einen Standort in der Schweiz zu schliessen.»

Ein Besuch der Brega zeige die Wertschätzung der KMU aus der Region und sei ein schwungvoller Abschluss der Sommerferien. Hofmann genoss den Rundgang durch die Brega sichtlich, obwohl er auch eine schlechte Erinnerung an Bremgarten hat, wie er verriet: «Vor 35 Jahren habe ich beim Bezirksgericht Bremgarten mein erstes Praktikum absolviert. Damals war ein Fahrverbot auf meinem Arbeitsweg kurzzeitig aufgehoben – das Schild wurde mit einem Plastiksack überdeckt. Als der Plastiksack wieder weg war, bemerkte ich es nicht und bekam eine Busse», erzählte Hofmann.

Innovative Region

Auch Stadtammann Raymond Tellenbach brachte Freude und Stolz zum Ausdruck: «Die Brega zeigt deutlich, dass unsere Region innovativ ist. Hier findet man Ideen, Produkte und Dienstleistungen von morgen – Dinge, die man gerne haben möchte.» Auch Kurt Schmid, Präsident des Aargauischen Gewerbeverbands, freute sich über die Brega: «Die Organisatoren verzichten auf ein riesiges Rahmenprogramm. Damit stellen sie die Unternehmen ganz in den Mittelpunkt. Das gefällt mir.»

Die Besucherinnen und Besucher sahen das wohl ähnlich, die Brega war
an allen drei Ausstellungstagen gut
besucht.

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